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zeihung nebst einigen Einkünften aus Königsgut obendrein 971 . Der so Be-gnadigte hielt fortan wirklich Ruhe. Aber was vermochte diese Befriedigungdem König Konrad, der in derselben Zeit seinen tapferen Knaben, Heinrich,der schon"den Königsnamen führte, eben den Sieger von Flochberg, verlor!
Dem Herzog Konrad, der somit durch die erfolgreiche Energie undMässigung der Staufer zuerst den Plan des normannisch-weifischen Bündnisseshatte hinfallen und danach auch "Weif sich beruhigen sehen, begegnet man imSommer 1150 zunächst bei einer Ausübung seines Vogtamtes für St. Blasien.Dieses und das Kloster Schaffhausen nämlich lagen schon geraume Zeit inStreit um den Berg Staufen (Hohstaufen südlich vom Schluchsee) und hattenihre Sache auch schon mehrfach vor den König gebracht, der sie schliesslichzur sachkundigen Entscheidung an das zuständige Gaugericht verwies. Indiesem, das unter Rudolf von Lenzburg als Grafen des westlichen Albgau'sund in Gegenwart der beiderseitigen Klostervögte, Herzog Konrad's unddes Grafen Eberhard von Neuenbürg abgehalten wurde, wies dann Schwurund Zeugniss freier Männer den umstrittenen Berg dem Kloster St. Blasienzu. Von den 31 sonst genannten Anwesenden bei diesem durch seine Theil-nehmer wie durch seinen Auftrag ausgezeichneten Gerichtstage haben füruns wegen öfterer Beziehungen zu den Zähringern ein gewisses InteresseKonrad von Krenkingen (BA. Bonndorf), Liutold von Regensberg (Ct.Zürich), Liutold von Dägerfelden (Ct. Aargau), Heinrich von Küssenberg(BA. "Waldshut), Bertold von Steinegg (BA. Säckingen), Bertold von Allmut(BA. Bonndorf), Adelbero und Eberhard von Gurtweil (BA. Waldshut); einTheil von ihnen war möglicherweise mit Konrad gekommen. Die Entschei-dung selbst wurde vom König angenommen und dem Kloster auch von seinerCanzlei verbrieft, als er am 20. August 1150 zu Rothenburg a. d. Tauberweilte. Der Vogt von St. Blasien, Herzog Konrad, war aber nicht unterdenen, die damals um den König waren und sich in die Urkunde als Zeugeneintragen Hessen 973 .
Als dann jedoch der König am 24. September nach Langenau bei Ulmkam, fand sich auch Herzog Konrad bei ihm ein, zum ersten Male, so vielwenigstens wir wissen können, seit der König von der Kreuzfahrt zurückgekehrtwar. Freilich hatten den König seitdem seine Fahrten noch nicht in demGrade in die eigene Nähe des Zähringers gebracht. Ausser diesem kamennach Langenau der Bischof von Constanz, die Aebte Fridelo von Reichenauund die von St. Gallen, Kempten und Waiblingen, dann Herzog Friedrichnebst seinem gleichnamigen Bruder, die Markgrafen Hermann von Badenund Diepold von "Vohburg, die Grafen von Ramsperg, Kirchberg, Zollern,
u71 Hist. Weif. MGSS. XXI 468. SA. 35 f.972 St. 3573. QzSchwGesch. III 1, 121 ff.