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Geschichte der Herzöge von Zähringen
Entstehung
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318
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318 1149. 1150.

dieser, da ihn der König voraufgesandt hatte, um im Reiche nach demRechten zu sehen, schon in seinem Herzogthum und schritt zunächst hier alsstrenger Richter ein 5 sogar von seinen Ministerialen musste er einige schimpf-lich am Galgen biissen lassen 9G1 . Danach blieb es denn vorläufig überall ruhig.Wie ihn der König und die Seinen vertrauend schätzten, so fürchteten dieGegner diesen geschwinden Sieger; wir dürfen es wohl aussprechen, dass esvor allem die Fehde von 1146 mit dem Zähringerherzog gewesen sein wird,über die der junge Rothbart zu solch niederzwingendem Ansehen und späterdenn auch zur deutschen Krone aufgestiegen ist.

Am 29. Mai traf dann auch der König in Regensburg ein, wo ihn, wievorher schon in Friesach und Salzburg, eine Anzahl Fürsten begrüssten 96i .Herzog Konrad war nicht unter denen, die ihm so weit entgegengezogenwaren. Ortlieb von Basel war im Gefolge des heimkehrenden Königs, eben-so Markgraf Hermann, der in allen Urkunden des Heimweges bei ihmerscheint. Dem eben genannten Bischof, dem Nachbarn Herzog Konrad's,verlieh der König zu Regensburg werthvolle Rechte und lobte in warmenWorten dabei seine ergebene Treue und stete Sorgfalt um des Reiches Ehreund des Königs persönliches Wohl 963 .

Ueber Forchheim zog der Heimkehrende nach Würzburg, wo er am25. Juli Hoftag hielt. Herzog Konrad und sein Schwiegersohn erschienenhier nicht, wohl aber war des Letzteren Rivale, Albrecht der Bär, anwesend.Jene Beiden fehlten dann auch wieder auf dem zum 15. August nach Frank-furt einberufenen und sonst gut besuchten Reichstage 904 . Auf die Licht-mess Mariae (2. Febr.) 1150 berief dann der König, der in diesem Herbstund Winter übrigens anhaltend kränkelte, von Neuem und zwar nach Speyer.Es erschienen dort unter Anderen die Bischöfe von Basel und Constanz, derHerzog Friedrich, Markgraf Hermann, Ulrich von Lenzburg, Werner vonHabsburg. Herzog Konrad aber und Heinrich der Löwe widerum nicht 905 ;dagegen kam, während die Versammlung sich aufzulösen begann, die Nach-richt, dass Weif am 8. Februar die Burg Flochberg (bei Bopfingen) über-fallen habe, jedoch von dem jungen König, Heinrich, vollständig geschlagen,selber knapp entronnen sei. Sofort brachte König Konrad seinen Entschlussvor, den Sieg zur völligen Niederwerfung Welf's durch eine allgemeine Heer-fahrt auszunutzen 960 .

061 Otto Fris. g. Fr. SA. 72.»" Vgl. die Urkk. St. 35563561.oas St. 3561.

964 Vgl. über die bei dem König auf diesen Tagen erscheinenden Fürsten die Urkk.St. 35633566.

966 s. die Zeugenreihen von St. 3567 u. 3568.'- ,6,! Bernhardi796ff.