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Geschichte der Herzöge von Zähringen
Entstehung
Seite
279
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Konrad u. das Kloster St. Peter. 279

Täusche ab 8 * 7 . Einmal überliess er nebst seiner Gemahlin und seinen SöhnenKonrad und Bertold dem Kloster all sein Eigengut, Kirche, Hof und Liegen-schaften zu Amindan und empfing dafür das an St. Peter von Gerold vonScherzingen geschenkte Gut zu Zähringen. Diese Handlung vollzog im Auf-trage Konrad's Heinrich von Bheinfelden im Beisein der Herren von Gamer-tingen, Twiel mit denen also jetzt gutes Einvernehmen war, Belp, "Wehrund einer grossen Anzahl zähringischer Leute. Der zweite Tausch führt nachVillingen; der Herzog, von einigen Ministerialen begleitet, gab einen Hof zuVillingen an das Kloster und erhielt dafür einen Acker in dem nahen Bützen-thal, der früher Eigenthum eines Freien gewesen war.

Sehr viel Besitz und Angelegenheiten 8l8 hatte das Kloster in Jesingen(OA. Kirchheim unter Teck), gewiss schon aus der alten Weilheimer Aus-stattung her. Dahin gehört nun auch der Eintrag: Herzog Konrad übertruguns sein Allod im Dorfe Jesingen für den Preis der 47 '/a Mark Silbers, dieer uns wegen des Allods zu Ossingen (Jesingen selbst ?) und des Vadimoniumsbei Staufen zahlen musste. Der burgundische Ulrich von Belp mit seinemSohne Burchard, der oft in Konrad's Nähe vorkommt, auch die ebenfallsburgundischen Liutold von Rümmlingen und Hupold von Laupen, dann Eginovon Neifen, Bertold von Buchheim und Konrad von Gamertingen waren da-mals bei Konrad. An anderer Stelle aber heisst es in den Aufzeichnungender Mönche: Nach einiger Zeit schenkte der genannte Herzog Konrad zuseinem Seelenheile all' sein Allod in demselben Dorfe Jesingen an St. Peterund seine Mönche.

Als Vogt zugleich von St. Peter und Kloster Stein a. Rh. amtete Kon-rad bei der Schenkung eines gewissen Adalbert, der 4 Mansen in seinemWohnorte Schlatt (BA. Staufen) an St. Peter schenkte. Ein Theil diesesGutes war zu Zins an Stein a. E.h. pfiichtig und diesen löste jener Adalbertzur Vervollkommnung der Schenkung durch Zuweisung eines Ackers an dasletztgenannte Kloster ab. Ausser durch den Herzog als seinen Vogt warStein dabei durch einen seiner Zinsmeister, Hartmann von Krotzingen, ver-treten 849 .

Der Ritter Werner von Roggenbach erhielt durch den Herzog die Er-laubniss ein seiner Schwester um 30 Pfund abgekauftes Gut zu Hondingen(BA. Donaueschingen) an das Kloster zu schenken 85 °.

"Wohl in Konrad's spätere Zeit gehört die Handlung, in welcher Ulrichvon Alzenach vor dem Herzog als seinem Herrn und vor einer Anzahl von

847 RSP. 160 f. 166.

848 Vgl. RSP. 170 f. Die auf Konrad bezüglichen Stellen S. 160 u. eine versprengte(wie das in eadem vüla Ousingen zeigt) auch S. 158.

848 RSP. 151 f.850 RSP. 150.