234 1111—1114.
Hermann geheissenen Ambringer Manne des Letzteren sein dortiges Gut;ebenso übertrug Karl, ein Ambringer Ministerial Herzog Bertold's seine Eigen-güter zu Ambrihgen und Ebrenstetten an St. Peter, welchem der dabei an-wesende Herzog gleichzeitig die Leben dieses Karl von Ambringen tradirte. DerHerzog selbst schenkte in dieser Staufener Gegend noch sein Gut zu Dottig-hofen nebst zwei dazu gehörigen Unfreien. Bei einer anderen Zusammen-kunft Bertold's mit seinem Vetter Hermann II, an der diesmal auch Konradtheilnahm, fand in ihrer Gegenwart ein Tausch zwischen St. Peter und KlosterWaldkirch statt, bei dem die beiden Klöster durch ihre Vögte, Bertold IIIund Konrad von Waldkirch vertreten waren und St. Peter einen Theil seinesGuts zu Seefelden (BA. Müllheim) gab und solches zu Betberg (ebenda) er-hielt. Obgleich die Personen, die sonst bei dieser Zusammenkunft anwesendwaren, zu einem Theil wieder dabei sind, muss es doch eine andere Gelegen-heit sein, bei der Walter, ein Edelmann von Weilheim, mit seinen Söhnenvor Herzog Bertold III und dem Markgraf Hermann an das Kloster seinGut zu Riceicilare (wohl abgegangener Ort im OA. Kirchheim u. d. Teck),einen Mansus zu Pippindoif (ebenso) und eine Wiese bei Windibach (ebenso)schenkte. An demselben Tage, da diese Schenkungen Walter's von Weilheimgeschahen, und vor denselben Zeugen vollzog St. Peter mit St. Trudpert aufdessen Wunsch denselben Tausch, wie mit Waldkirch: gab sein noch vor-handenes Gut zu Seefelden und erhielt widerum zu Betberg. Ein andermalübertrug Adalbero von Kirchheim, ein zähringischer Dienstmann, im Beiseinund mit Genehmigung Herzog Bertold's III an St. Peter sein Gut zu Trut-manneswilare (wohl abgegangener Ort im OA. Kirchheim u. d. Teck). Auchderjenige Herzog Bertold, welcher Herrenrecht über einen Priester Immohatte und diesen vor sich die Schenkung eines Weinbergs zu Auggen anSt. Peter vollziehen Hess 717 , scheint Bertold IH zu sein. — Am häufigstenfinden wir unter den edelfreien Leuten, die bei solchen Gelegenheiten mitdem Herzog zusammentreffen und dann als Zeugen aufgeführt sind, die fol-genden Namen : Erkenbold von Kenzingen, Konrad von Waldkirch, Hugovon Thanegg, Friedrich und sein Sohn Arnold von Wolfach, AValter vonHorwen, Erlewin von Entersbach, Harpert von Weilheim, Heinrich vonHardt-egg, Ruprecht und Heinrich von Schallstadt, Gerold von Wittlekofen, Kraftvon Opfingen, Burchard von Gundelfingen und Burcbard von Denzlingen,Heinrich von Dietfurt, Dietrich, Walter und Ulrich von Weilheim, von denendie elf erstgenannten schon bei Handlungen Bertold's H aus seinen letztenJahren als Zeugen vorkommen.
Als Albgaugraf wird Bertold III am 22. April 1112 genannt. Wanndieses Grafenamt von den Zähringern zurückervvorben war, bleibt im Dunkeln.
7,7 ESP. 164.