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Geschichte der Herzöge von Zähringen
Entstehung
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233
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Aufschwung des Klosters St. Peter. 233

Weiterer Besitz ward dem Kloster anscheinend gerade in dieser Zeit durchden Herzog und seinen Bruder vermittelt: ersterer gab und zwar für seinenRitter Adalbert von Staufen 715 einen Mausus bei Ebnet (BA. Freiburg) undsechs Lehen im Ibenthal und empfing in Tausch dafür für den Ritter das(durch Kauf erworbene) Klostergut in Steinenstadt (BA. Müllheim) ; beideBrüder gaben einen Mansus zu Nabern (OA. Kirchheim u. d. Teck) gegenEmpfang eines Mansus zu üchsenwang (OA. Kirchheim u. d. Teck), denSt. Peter also aus der alten Ausstattung von Weilheim besass, und fügteu dieKirche zu Nabern als Schenkung hinzu.

Ich stelle hieran anschliessend im folgenden die weiteren BeziehungenBertold's III zu St. Peter zusammen, die nicht datirt sind und auch hier nurin muthmasslicher Reihenfolge gegeben werden können 716 . Als MarkgraiHermann II seine Gemahlin Judith durch den Tod verloren hatte, schenkteer bald darnach zu ihrem und seiner Vorfahren Gedächtniss im Beisein seinesVetters Herzog Bertold's an St. Peter sein Gut zu Ambringen (BA. Staufen)mit Kirche, Häusern und Höfen im Dorfe und nahm nur aus, was seine dor-tigen Leute von ihm durch frühere Vergabung zu Lehen trugen. Den Am-bringer Besitz vervollständigte St. Peter durch Käufe und erhielt, möglicher-weise auch erst in Folge der Schenkung des Markgrafen, von einem auch

(klingen. Sollte Gundclingen Schreibfehler sein? RSP. S. 139 findet sieh zweimal der pagusGundelvingen. Oder ist dieses verschrieben? Ueber die Amtshandlungen des Bi-schofs von Chur in der Constanzer Diöcese vgl. die Const. Regesten. Die GütertäuscheRSP.157f.

715 Dass Bortoldhier nur für seinen Ministerialen handelt, geht erst aus dem Eintragauf S. 160, ganz oben, klar hervor, aus demselben auch der Kauf des Gutes zu Steinenstadt.

7,6 Nach dem RSP. Die Sicherheit, dass der äux Berhtöldus in den nachstehendenFällen überhaupt Bertold III ist, wurde aus der Stellung der Einträge im RSP. und nochsicherer aus einer umfassenden, liier nicht zu wiederholenden Vergleichuug der jeweils mitihm genannten Personen mitEinschluss der Stellen, wo diese selbständig im Rot. auftreten,gewonnen. Vgl. RSP. 158, 143 u. 145; 145; 163 (s. Bouperti, die Erklärung als St. Trudpertin der Ausgabe v. Wceeh's; dass zwei Täusche Seefelden-Betberg vorliegen und der mitWaldkirch der frühere ist, geht daraus hervor, dass es bei diesem Tausch partem predii...apud Sevelt heisst, bei dem mit St. Trudpert nicht mehr); 163. Der Ortszusatz beiden Namen im RSP. bedeutet noch nicht die Familie, sondern lediglich den Wohnsitz;von zwei Brüdern wird z. B. der einevon Staufen" , der anderevon Falkenstein" be-zeichnet; Bazo de Biethusen S. 140 erscheint bei etwas später gemachter nochmaligerAufzeichnung derselben Zeugenreihe als Batso de Stoffile (S. 142 u. 155); weitere Beispielebietet die Behandlung der Malterdinger auf S. 164f. u. s. w. Dennoch lassen sich Einzel-persönlichkeiten festhalten und die Notitia fund. S. Georgii, die Schaff hausener Geseh.-Quellen, das FUB., WUB. und die übrigen Urkundenbüeher geben über sie weiteres, so-weit es zähringische Ministerialen betrifft, später zn verwerthendes Material. Auch unterden nur mit dem Vornamen bezeichneten, nicht durch den Wohnort bestimmten Zeugender Baseler Tauschurkunde von 1087 (oben S. 147) sind anscheinend einige der älterendieser den Zähringern nahestehenden Edelfreien wieder zu erkennen.