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Geschichte der Herzöge von Zähringen
Entstehung
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218
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218 11081111.

als Lehen. Als dieser Graf Diepoldendlich" gestorben war, erinnerte eineAbordnung der Brüder den Herzog an ihren Anspruch. Ich schiebe ein, dasssich St. Peter inzwischen, 1108, wenigstens einseitig von Agnes, der GemahlinHerzog Bertold's die Schenkung des Hofes von Buchsee mit allem Zubehör,darunter ausdrücklich der Kirche in Huttwyl hatte erneuern lassen. Bertoldselbst, so ist der Aufzeichnung aus St. Peter weiter zu entnehmen, gab nunnach Diepold's Tode nach und kam am Vorabend des Himmelfahrtstages1109, d. h. am 2. Juni mit seinem Sohne Rudolf zum Besuch seines Klostersauf den Schwarzwald. Hier übernachtete er und am folgenden, dem Himmel-fahrtstage, den er und sein Sohn mit dem Kloster feierten, gab er vor derPforte der Kirche, dort wo die Linde steht, über den Reliquien der Heiligenin Gegenwart des Abtes Eppo, der Brüder, der edlen Herren Hugo vonThanegg, Walto von Pfohren, Markwart von Neidingen, Ernst von Stein,Harpert von Weilheim und Immo vonInsse", d. h. lauter Herren ausSchwaben östlich vom Schwarzwald, und viel herbeigekommenen Volkes dasentfremdete Gut zurück, versprach, das Kloster hinfort weder in diesem nochin anderem Besitz zu beeinträchtigen und nahm Huttwyl selbst in seinen be-sonderen Schutz. In der That hat das Kloster fortan von seiner. PropsteiHerzogenbuchsee aus seine Güter zu Huttwyl und den Kirchensatz daselbstunvermindert bis zu der Kirchenänderung in der Schweiz innegehabt.

Es war wohl nicht bei dieser Anwesenheit Bertold's vom Anfang Juni1109 in St. Peter, sondern bei einem abermaligen dortigen Besuche des Her-zogs und seines Sohnes Rudolf oder auch selbst an anderem Orte, dass vorihnen beiden und einer Anzahl Zeugen dem Kloster zuerst Konrad von "Wald-kirch sein Eigengut in Thiengen (BA. Ereiburg) und dann Erkenbold vonKenzingen einen Mansus bei Schallsingen (BA. Müllheim) schenkten 690 .

Im September 1108 begann König Heinrich den Zug gegen die Ungarn,von dem er so bald ruhmlos zurückkehren sollte. Mit vielen geistlichen undweltlichen Herren befanden sich auch die Herzöge Weif von Baiern undFriedrich von Schwaben bei diesem Heere, dagegen scheint Bertold an demZuge nicht theilgenommen zu haben 691 .

Am 12. April 1111 ist Herzog Bertold II von Zähringen gestorben 69 *,

600 Anm. RSP. 141. Keiner der hier in beiden Fällen genannten Mitanwesendenkommt in der Not. für den 3. Juni 1109 vor und umgekehrt.

691 Vgl die Zeugen der Urkk. St. 3031 u. 3032.

6M Necrol. minus mon. S.Petri in nigra silva MGrNeor. I 335. Nccrol. Zwiefalt. ibid.249. Zum 11. April Necrol. Ottenburauum ibid. 105; ebenso der über vite mon. S.Petriin n. s. im Karlsr. Arch., daraus F. r. Bern. 364. Zum 13. April Necrol. mon. PetrishusaniMGNecr. I 669 und ein von Chr. Fr. Stalin II 284 erwähnter Salemer Necrol. auf derHeidelb. Bibliothek, der MGNecr. I fehlt. Zu 1111: RSP. 138f. Hier auch über dasBe-gräbniss und über die Verfügungen für St. Peter an Bertold's Sarge. Die Zähringergruftwar im Schiff der alten Kirche von St. Peter und von einer Steinplatte mit dem ruhenden