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Geschichte der Herzöge von Zähringen
Entstehung
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116
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116 1079.

damals erfahren hat und wie er üher diese Aussicht etwa dachte, muss dahin-gestellt bleiben; nicht er, sondern der an letzter Stelle Genannte S7G ist in derFolge mit der Leitung des an den Grenzen der Sachsen und Heiden sichdehnenden, wichtigen Erzbisthums betraut worden.

Aber auch König Heinrich suchte durch die Getreuen und die ihmnahestehenden Familien im Süden festeren Fuss zu fassen. Schon in derersten Zeit des Jahres 1079 hatte er die als besonders treu und eifrig belobtenDienste des Lausanner Bischofs Burkard durch eine Schenkung belohnt, diezum grössten Theile aus denjenigen Gütern des geächteten Rudolf und derSeinigen, die zwischen Saone, Jupitersberg (Gr. St. Bernhard), der GenferBrücke, dem Jura und den Alpen gelegen waren, bestand 377 ; als er dann dasOsterfest (24. März) zu Regensburg feierte, ernannte er Ulrich von Eppenstein,den jungkräftigen Vorsteher von St. Gallen, der den an der Spitze Beichenau'sstehenden Ekkehard von Neuenbürg seither wacker bekriegt hatte, als diesernun bei einer Romreise gefangen war und todt geglaubt wurde, zugleich auchzum Abte des gregorianisch gesinnten Inselklosters 378 ; bei der gleichen Feierbelehnte er Friedrich von Staufen mit dem durch den Ulmer Spruch erledigtenSchwaben 379 und verlobte dem neuen Herzoge seine noch im Kindesalterstehende Tochter Agnes 38 °. Dieser zum Herzog erhobene Graf 381 stammteaus dem Beurener Geschlecht 382 , das durch die Urahne der beiden Zähringer,Bezelin's Mutter Berta, zu diesen in alter Verwandtschaft stand; er selbererst hatte durch die Erbauung der Burg Staufen den älteren Namen seinesHauses zu demjenigen gewandelt, der danach zu dem glänzendsten der mittel-alterlichen Geschichte aufzusteigen bestimmt war, und hielt sich in den Wirrendes Reiches zu König Heinrich, dessen Dankbarkeit und Interesse nunmehrdiejenige Handlung vollzogen hatten, die zu dieser grossen Laufbahn den

3,0 Wenn dieser nämlich mit dem neuen Erzbischof Hartwig ein und derselbeMann ist.

877 St. 2815, wegen ihres Ausstellungsortes Speyer ein Tagesdatum hat sie nicht in die Zeit bis Mitte der Fasten zu setzen, vgl. Kilian, Itinerar S. 84. Ausser denSt. 2815 genannten Druckorten auch F. r. Bern. I 342 (dort zu 1080 nach dem 24. Sept.,unter Hinweis auf St. 2827). Aus der Urk. ein Eintrag im Cartular von Lausanne MDSß.VI S. 39. Genau sind ja die Grenzen der Gebietsüberweisung nicht, zumal durch die zweiteAngabeet intra montana Juri et Älpiitm" (Lesart des Cartul.); es blieb dem Bisthumwohl überlassen von Rudolfs Besitz festzuhalten, soviel es vermochte.

878 Bertold Ann. 317 u. 319; Cont. casuum S.Galli ed. Meyer von Knonau S. 53.870 Bertold Ann. 319. Chron. Petrishus. 646.

880 Chron. Petrish. ibid.- Auch Otto v. Freising g. Frid. I c. 8. SA. 19, der dieaneifernde Mahnung des Königs zu dem selbstverständlichen Kampfe hinzusetztund die Zeitverhältnisse bezüglich Bertold's II Gegenherzogthum verwechselt.

881 Ueber das Grafenamt des Staufers Baumann, d. Gaugrafschaften im wirtemb.Schwaben, Stuttg. 1879. 94 f. P. Fr. Stalin, I 390.

882 Ueber dieses P. Fr. Stalin I 389, L. Schmid, Hohenzollern, I 231 ff.