Druckschrift 
Geschichte der Herzöge von Zähringen
Entstehung
Seite
V
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Vorwort. Y

einmal vorzulegen und es anderweitiger Benützung zu überlassen, dasfür die Verwendung zu volkstümlicherer Erzählung Brauchbare hier aus-zuheben.

Die Leser des Buches darf ich bitten, wenigstens für einzelne Punctemildernde Umstände zuzubilligen. Bei allem freundlichen Entgegenkommender Ereiburger Universitätsbibliothek war ich doch gezwungen einen be-deutenden Theil der benutzten und durchsuchten "Werke, die natürlichnicht alle zu citiren nöthig wurde, von auswärts zu leihen oder auf denfremden Bibliotheken selbst durchzusehen 5 insbesondere betrifft das dieLiteratur der Vereine und die Arbeiten der Geschichtsfreunde, denen jazumal solche Studien näher liegen, welche mit den Nachsuchungen diesesBuches über den Besitz und die verwandtschaftlichen Beziehungen derZähringer Berührungen haben. Hier mag mir, wie ich wohl fühle, manchesEinschlägige entgangen sein oder das auswärts entliehene Buch, worines enthalten ist, mag lange Zeit, bevor ich bei der Verarbeitung des Stoffesaus neu auftretenden Gesichtspunkten eine Beziehung dazu doch gefundenhätte, schon als abgethan und nicht weiter vermerkt zurückgegeben wordensein. Derselbe Grund, die schwierige Handhabung des bibliothekarischenMaterials möge es erklären, wenn einmal solche Abdrücke von Urkundenoder Quellen zu Grunde gelegt sind, statt welcher die Nennung andererAbdrücke eher erwartet werden könnte, oder wenn ich gelegentlich nichtmein* übersehen und auch nicht nachsehen konnte, ob zwei Belege inmeinen Auszügen nur gleichartig und daher beide zu citiren oder ob sieidentisch seien. Eigentlich gestört werden dadurch kann wohl Niemand;aber eine Erwähnung dieser Puncte von vornherein spart vielleicht denKritikern etwas Arbeit. Dass, wo aus den Monumenta Germaniae Son-derabdrücke vorliegen, diese citirt sind, wird, denke ich, nur bequem sein:wem die Poliobände zugänglich sind, der wird auch die Sonderausgabenzur Verfügung haben, während das Umgekehrte ja leider bei Weitemnicht stattfinden kann, am wenigsten für zahlreiche Forscher auf dem Ge-biete der Landes- und Ortsgeschichte - für deren Bedarf sind auch viel-fach solche Texte von Urkunden oder blosse Bezüge auf solche mit inden Citaten aufgeführt, von denen anzunehmen ist, dass sie ihnen zu-gänglicher sind, als die heute massgeblichsten Abdrücke. In dieselbeRichtung fällt es, wenn Quellen, über deren Autorschaft neuerdings ge-stritten worden ist oder noch wird, unter dem Namen aufgeführt werden,unter dem sie am bekanntesten sind. Citirt sind alle Bücher, mit Aus-nahme der Regestenwerke, nach Band- und Seitenzahlen.