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suerit seu per suos executores pred. exponi. . . mandaverit, pre-pensavimns [et] ordinavimus pro pred. raema ... servanda etluminaribus hereditarie misse administrandis, quod de granarioet seu aliis bonis eccle nre proraptioribus per pntiarium eiusdempro pntiis pte meme interessentibus 12 florenos (1 = 4 Köln.Mark), in qualibet raema 12 marcas pag. pti ac 1 florenumaureum pro luminaribus misse pte sing, annis exsolvi, atquede illis singulis prelatis canonicis vicariis et chorisociis cele-brantibus et interessentibus vigiliis aprincipio usque adfinemet cum dnis commendationem legentibus et orantibus ac nonsolutn ibi stantibus sepulchrumque ipsius quondam dni Iohan-nis iuxta granarium visitantibus — proportionabiliter distribui,aliis autem vicariis et chorisociis ptis vigiliis et commen-dationibus interessentibus et non celebrantibus necnon chora-libus et campanariis 1 solidum dari faciemus. . . . (Sollte dasKapitel einmal die Abhaltung der Memorie unterlassen, so haben dieVikare das Hecht zu mahnen, und, wenn dies nichts hilft, für sichund die Kanoniker, welche für den Erblasser Messe lesen wollen, diebetreffende Quote von dem Praesentiar zu fordern. — Angehängtwurde das Siegel „ad causas".^) Datum a. Dni 1507, die Martisvicesima octava mensis Septembris.
Original im Archiv von S. G.; das Siegel ist abgeschnitten.
Obiger Urkunde transfigiert ist eine zweite von 1510, Aug. 13., nachwelcher das Kapitel bekennt, von den Testaraentsexekutoren noch weitere50 Goldgulden zur Verherrlichung des Gottesdienstes und zur besseren Fun-dierung der betr. Memorien erhalten zu haben, Da auch die letztere Summezum besten des Stiftes verwandt worden ist, so soll der Presentiar unter dienach der Haupturkunde berechtigten und nach dem dort angegebenen Ver-hältniss bei jeder Memorie noch je 1 halben Goldgulden verteilen. — Aufdem noch anhängenden Siegel „ad causas" ist der h. Gereon dargestellt inseiner Rechten einen ganzen ein Kreuz zeigenden Schild so haltend, dassderselbe die Beine und den Unterleib des Heiligen verdeckt; in der Linkenhält die Figur auch hier ein Fähnlein. Dasselbe Siegel wird 1538, Juni 1.,als „Secretssiegel" gebraucht.
Auch befindet sich im Archiv von S. G. ein Akt des öffentl. NotarsEverhard Hollant von "Wischel, gemäss welchem ihm vor gen. Zeugen derKan. Job. van der Clocken am 26. Sept. 1504 gewisse Papiere übergab mitder Bemerkung, dass dieselben sein Testament enthielten. Derselbe Akt gibtan, dass der gen. Kanonich in der darauffolgenden Nacht starb, und dassdann am 27. das Testament vor ihm und den Testamentsexekutoren eröffnetwurde; das Testament wird wörtlich mitgeteilt.