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weylend unsern vorfarn am reich, auch unsern vordemhertzogen zu Gheldem erworben und redlich herbracht hetten,als romischer kunig und hertzog zu Gheldern zu confirmirenund zu bestetten gnedigklichen geruchten, (was nun der Kaiserauch wirklich tlint, wobei er noch allen Autoritäten des Reiches be-fiehlt) das sy die obgenannten brobst, dechant und cappitteldes stiffts zu sant Gereon und ir nachkommen bey solcherobbestimpten urteil auch ihren genaden etc. getrewlich hand-haben, der geruelich gebrauchen und geniessen lassen unddawider in unbillich weg nit dringen noch besweren noch desyemandts zu thund gestatten in khein weyse, als lieb einemyeden sey, unser und des reichs swere ungenad und dartzuein pene nemlich tzwentzigk march loetigs goldes zu ver-meydon, die ein yeder so oft er frevenlich hiewider tette,uns halb in unser und des reichs camer und den andernhalben teyl den vorgemelten brobst, techent und cappittelunablesslich zu bezalen verfallen seyn soll. Mit urkund ditsbriefs besigelt mit unserm kuniglichen anhangenden insigel.Geben in unser und des heiligen reichs statt Worms amtwzeinzigisten tag des monets may na Cristi gepurd vierzehenhundert und im funffundnewntzigisten, unser reiche desromischen im zehenden und des hungrischen im sechsten jaren.
Original im St.-A. zu Düsseldorf; Siegel des Kaisers gut erhalten, anblau-weiss-roter Seidenschnur.
627.— 1495, Aug. 1., bekennt Heinrich von Bergen, Bürgerin Köln, dass er von dem Gereonstift die „hofstat" des Hospitalesdesselben Stiftes, „gelegen up dem pole beneven Heinrichsvurschr. huysen, der dry under eyme dach synt zo demekreichmart wart zor eynre syden, ind zor andere syden sentPeters wart, längs huyse Fygyns Syvarts, wilche hoffstatbreit is zo der straissen wart nuyndehalff ele ind in die lengdehalden seess ind vunfftzich elen" gegen eine jährl. Abgabe von12 Weisspfennigen, zahlbar zur Hälfte „up Cristach" und zur Hälfte„up sent Johans baptisten dach", in Erbpacht empfangen habe.— Es siegeln Herbert Mummersloch und Johann Edelkyut, Schößenin Köln.
Original mit stark beschädigten Siegeln im St.-A. zu Düsseldorf.