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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
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571
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595. 1464, Maerz 17. (up sent Girtruden dach), bekundenConrait Lentzis und Druitgen syn elige huysfrauwe", dass sievon Dechant und Kapitel von S. Gereon einenunbeboinveden vryenplatz ind hoirstert mit wasser beflossen zo Monhem op demmarte allerneyst unser kirchen stocke da men uns hoiffs ge-richte zo halden pliet gelegen" in Pacht bekommen haben lauttranssumiertem Pachtbrief von dems. Tage, gegen eine jährliche Ab-gabe vontzwene gude Capune up sente Remeys dach binnenColne in unser sicher behalt und gewalt vrye loss ledig guet-lichen zo lievern und wull zo bezalen." Sollten die Eheleute dieAbgabe nicht regelmässig oder gar nicht bezahlen,dann sali sulcherhoirstert myt yrme zobehore und besserunge alle tzyt widder-umb an uns ind unse [ki?]rche erfüllen syn in blieven." Vonden Eheleuten aufgefordert siegeltStephan Mull up dem visch-marte burger zo Coelne".

Original im St.-A. zu Düsseldorf. Das Siegel des Stephan beschädigt.

596. 1466, Mai 7. (godesdaighs nyest nae dem sonnen-daige Cantate), bekundetJacob Schobbe raitzman zo Nuysse"und Lehnherr des Stifts S. Gereon,dat alsulche guet genantgrynscheider guet gehörende ist in der vurs. heren (von S. G.)hoff zo Buederich, ind is tzwehendig guet, nemelich zo hendenFrederich Meuters an die eyne ind Herman Hoyns dochter updie andere syden, ind gilt jairlichs in der vurg. heren hoff zuBuederich sess sumbern even, dry wysspennyngh, tzwey hoenreind vunffindtzwentzig mürchen, wilch guet in dem kirchspellvon Butgen gelegen ys. Ind weirt sache dat sich yemantzvorder anspräche, idt were van Renthen off anders, zo demvurs. guede dechte tzo haven, der moechte up der vurs. herenhoff zo Boederich komen und dar recht up dem hove nemen,sulchs sich ouch waill billich geburen sali na sulchs guedegewoende und erkentnysse der hoeffmenne, dar men yemunvertzaichlich recht sali lassen wederfaren."

Original im St.-A. zu Düsseldorf. Siegel des Jacob Schobbe starkbeschädigt.