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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
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544
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568. 1424, Sept. 7. (in vig. Nat. gloriose virg. Marie),pachtet Hennes van Odenkirchen für sich, Frau und Erben von DK.von S. G. deren Hof zu Kelsenbergh auf 12 Jahre gegen einen jähr-lichen Pacht von 24 Köln. Maltern Roggenguder druger ind walgewanter vruychten" ; jedoch soll er 2 Mltr jedesmal zurückbehalten,um sie für die Instandhaltung der Gebäulichkeiten zu verwende»,namentlich soll ertzwey gebunt huyss zerstunt niuve buiven";endlich muss er jährlichZAvey veyrcken betzalen". Sonstige Be-stimmungen wie gewöhnlich. Angehängt wurde (und ist) das Scheffen-siegel von Juygenheym.

Original im St.-A. zu Düsseldorf.

5(>9. 1424, Oct. 21., bezeugt der Prof. der Theologie Hein-rich von Gorincheim, dass der Edele Werner von Witgenstein, Ca-nonicus von S. Gereon, zivei Jahre in der Facultät der Wissenschaftenauf der Kölner Universität studiert hat.

R. B. f. 3 a.

570. 1424, Nov. 25., bekundet Engelbrecht von Ysengarten, dazudas Schloss Gimborn lehnrührig ist von dem Stifte S. Gereon.

Ich Engelbrecht van Ysengarten bekennen mich uffen-berlichen mit disme brieve also as dat sloss und huyssGymborne zu lehen roiret van den edeln herren und gestichtezu sent-Gereon zu Coelne, dae myn lieve vader intfangenerhant inne sitzet, ind dat irste got über yn gebildet, dat hevan doitz weghen abegeit, abe ich dat erwachten dat ichas dann dat vurs. sloss und huys zu lehen intfan wil und doinmit alle dem rechten und zugehore als sich darzu gebuirt;ind hain ich des zu Urkunde myn ingesegel an dissen breffgehangen. Datum a. D. 1424 in die b. Katherine virg.

R. B. 60 b.

571. 1424, Dez. 22., entscheidet der Official der Köln. Curieeinen Streit zwischen dem Kap. von S. G. und dem Pastor von Pick-rath betreffend geivisse Zehnten innerhalb der gen. Pfarre zu gunsteiides Kapitels.