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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
Seite
510
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519. 1391, November 4., bekunden die Eheleute Henrich derMolenei- van Emmelgove und Jutte, dass sie von dem Stift S. Gereondiemole up dem dyche beneden der Stat zu Anvilre ge-legen" auf 12 Jahre gepachtet haben.

Original im St.-A. zu Düsseldorf; Siegel der Schöffen von Ahrweilernur Fragment.

520. 1392, Aug. 9. (vigilia b. Laurentii mark), bekundenGerart van Anroyde der bouwer" und s. Frau Druda, dass sie von den7 priesteren zo seilt Gereone" in Erbpacht erhalten haben ein Hausin der Schmierstrasse, beim Ipperwald gelegen, gegen einen Jahrzinsvon 4 Köln. Mark, die ander heren keilener" halb zukirsnacht"und halb zusent Johans missen" zu zahlen sind, und von 27 Köln.Schillingen und einem Pfund Pfeffer, welche die Jungfern von S. Ger-trud erhalten sollen. Die Pächter haben dann die Hälfte des durcheinen Unterschlag geteilten Hauses, welchezome doijmewert bij demconvente" liegt, verkauft für eine geivisse Summe Geldes der Flijtzgin auchFlitza" undBlitza" wird sie genannt van Bunne undderen Erben, ivelche letztem die Hälfte des obengenannten Erbzinseszu zahlen haben. Strafe bei Nichtbezahlung des Zinses: Heimfall desHauses an die 7 Priester. Heinrich Hardevuyst und Her mann Scherfgin,Schöffen zu Köln, haben für die Erbpächter ihre Siegel angehäugt.

Original in S. Gereon. Beide Siegel hängen ziemlich gut erhalten an.

521. ^39.5, Januar 21., bekunden Tilgin Neve van Kirsmich(=z Corschenbroich) und Tochter Neysgin, dass sie von dem Kapitelzu S. Gereon belehnt worden sind mit dessen Hof und zugehörigen30 Morgen Ackerland zu Kirsmich.

Wijr Tilgin Neve van Kirsmich ind Neysgin sine elichedochter bekennen overmitz desin brieff, dat also ass wir erveind goit zo Kirsmich in deme kirspel geleigen mit namenunsen hoff mit drissich morgen artlantz haven ind besitzendesin, rorende zo leynrechte van den irwirdigen heren dechinind capittel zo sent Gereone in Colne, ind eyn dinclich hoffis ind eyne solstat der vurg. herren also dat ander yr leyn-lude da zo gedinge ind zo geringe zo ghayn pleynt, dat wir