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514.— 1389, Sept. 4., bekundet „Styna Bimtougen eynecluseners zo sent Apren bynnen Coelne", dass sie der Ida,Wittwe von Franco vanme Hörne verkauft hat eine Erbrente von3 Köln. Mark, lastend auf einem Hause in der Sporgasse bei Marien-greden, und dass sie den Erbkämmerer Werner von Bachern, vonwelchem- jene Beute lehnrührig ist, gebeten hat, die Ida und ihre Erbenmit per Rente zu belehnen. Dies thut der genannte W. in demselbenBriefe und hängt dann auf Bitten der Styna sein Siegel an.
Original in S. Gereon. Das Siegel „"Werneri de Bachim militis" hängtgut erhalten an.
515.— 1389, Nov. 9., dispensiert P. Bonifaz IX die Lehrerund Lernenden der Kölner Universität, welche ein Kanonikat odereine sonstige Pfründe besitzen von der Pesidenzpjiicht. Ist aber Seel-sorge mit der Pfründe verbunden, so müssen sie für einen geeignetenStellvertreter sorgen.
Ennen, Quellen 5, 602. Ebenda 5, 576 steht die Bulle, in welcherP. Urban, 1388 Mai 21, auf Anstehen des Kölner Rates anordnet, dass inKöln eine Universität nach dem Muster der Pariser gegründet werden soll.
1394, Sept. 16., bestimmt P. Bonifaz, dass die Kölner Universität fürihre Doeenten in der Domkirche, in der Kirche S. Gereon und in allen an-dern (nicht besonders genannten) Kölnischen Kirchen je ein Priesterkanonikathaben soll. — Ennen, Quellen 6, 282.
516.— 1390, Febr. 2. (in f. purificationis b. Marie virg.),verpachten die 7 Priestervikare von S. Gereon „Cristiano filio Mathicvanme Dreysche carboniste". soivie der Frau und 2 Schwesterndes Cr. auf Lebenszeit 3 Viertel Gartenland, gelegen in der Flurneben dem halben Morgen, den Ger. Fredeberg von den 7 Priesternhat, auf den Eygelsteyn zu, nahe dem, Kreuzweg. Der Jahrzins be-trägt 3^2 Köln. Mark; die sonstigen Bedingungen sind die gewöhn-lichen. Die 7 Priester haben ihr Siegel angehängt.
Original in S.Gereon. Von dem Siegel sind nur noch Reste vorhanden.