— 504 —
ist liier in deutscher Vebersetzung mitgeteilt, („amicabilis compo-sitio" ist mit „vruntliche moitsoene" gegeben). — Gerhard v. E.hat sein Siegel angehängt.11. B. 24 b.
510.— 1388, April 18., schlichten Kathies van nie Spegel,Bürger zu Cöln, und Heinrich Corff van Wickeroide einen Streitzwischen dem Gereonstift und dessen Bäcker (pistor) Heinrich vanBegen und Frau Patze dahin, dass beide Parteien allen zugefügtenSchaden auf sich beruhen lassen. — Zeugen: Heinrich HardevmtRitter und Schöße, Ludwig Jueden Bürger und Batsmann in Cöln.— Es siegeln: Spegel, Corff, Hardevust, Juede und der Bäcker.
Original im St.-A. zu Düsseldorf; alle 5 Siegel ab.
511.— 1389, Febr. 12., bekundet Heinrich, Sohn des Köln.Zimmermanns Hermann Volke, dass er von den 7 Priestervikaren vonS. Gereon in Erbpacht erhalten hat ein Haus mit Keller und sonstigemZubehör, gelegen zu Köln in der Schmierstrasse neben dem Hause,welches seine Eltern von denselben in Pacht haben. Heinrich hatdafür jährlich in 2 Reden 6 Köln. Mark an Pacht zu zahlen, und■muss ausserdem in den ersten 4 Jahren 20 schwere Goldgulden nachdem Rate der Eigentumer an dem Hause verbauen. Für letzteresverbürgen sich auch die Eltern des Pächters; übrigens ist die bedun-gene Strafe bei Nichterfüllung der Bedingungen Heimfall des Pacht-gutes. Will der Pächter oder einer seiner Nachfolger sein Recht andem Hause verkaufen, so muss er es den Eigentümern zu einembilligern Preise anbieten als einem andern. Gerlach der Pastor vonS. Paul in Köln lud sein Siegel angehängt.
Original in S. Gereon. Siegel — S. Paul mit dem Schwerte — ver-stümmelt.
512.— 1389, Juli 10. (die sabbati proximo p. f. s. Agilol-phi epi), melden Johanna „de dimidia domo" Meisterin und derConvent der Augustinerinnen zum Weiher ausserhalb Köln den Amt-leuten von S, Christoph, dass sie mit ihrer Schwester Floretta, Tochter