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481.— 1381, Sepibr. 29. (feria tertia post festum Symoniset lüde apostolorum), bekundet Johann Herr zu Eeifferscheit, dasser von Johann, Vogt zu Merheim 104 Gulden empfangen habe ,,alsvan alsulger brantschetzungen wegen, als ich der heren hoffvan sent Gereon geleigen zu Merheym gebrantschatzt haddein dem kriege, den ich nu np data dis briefs gehaende hain."
Original im St.-A. zu Düsseldorf; Siegel ab.
1383, August 14. (in vigilia beati Marie assumptionis), bekundet der-selbe „dat yoh alder veetschaff ind alder tzychte [= mhd. zic, Klage] mitengeynen oanonichen noch mit engeynen paffen zu sente Gereone yn Coelne zuschaffen noch gaende en haen noch en tzyen [= mhd. zihen, nhd. zeihen],dan alleyne her Hermau van Rychensteyne dechen ind Arnolde van Ayr-scheit canonich zu sente Gereone," und will er das Kapitel nur so langebefehden und schädigen, bis ihm das Unrecht, das ihm jene zwei getanhaben „gebessert wirf,— Original mit besch. Siegel im St.-A. zu Düsseldorf.
482.— 1382, Maerz 15., bekundet der Ofßcial der Köln.Curie, dass Johann van der Hurne, Gobelin uff dem Berghe und Tylode Tippelkoven, Schöffen der Villa Nievenhem für sich und ihre Mit-schöffen anerkannt haben, dass sie den Vikaren von 8. Gereon 2 l l 2 Gold-gulden schuldig sind, weil sie der Vikare Hof und Güter in Balchemmit Unrecht geschätzt haben: am nächsten Feste des h. Andreas werdensie diese Schidd „salvis expensis de iure competentibus" abtra-gen. Zugleich erklären die Schöffen, dass der genannte Hof mit seinenGütern bisher immer von jeder Schätzung frei gewesen sei und auchkünftig frei sein solle. Datum et actum pntibus Iohanne de Breyd-bach et Chonrado de Roydheym notariis in dicta curia Col.sub a nat. Dni 1382 mensis Martii die 15.
Notatum per me Conradum de Roydheymnotarium communem quia interfui.
Original im St.-A. zu Düsseldorf. Siegel des Officialats beschädigt.
483.— 1382, Juli 12., nehmen Eobinus de Isenburg und Petrusde Aldenawe, Canonici von St. Gereon, von diesem Stifte den Hof in„Heppendorp" auf Lebenszeit in Pacht, den alten Hof daselbst zuden alten Gefällen, den neuen zu 20 Malter Weizen.
Original im St.-A. zu Düsseldorf; beide Siegel ab.