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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
Seite
478
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Weilier zu Köln freiivillig 110 Mark zum Wiederaufbau der Kirchein Kriel hergegeben und dafür auf hundert Jahre das Recht erwor-ben habe, 150 Schafe auf dem Beide dercommunitas theutonicedicta die Gebuyrschaff" zu iveiden.

In derselbeu Weise bekunden obiges in besonderen Urkunden S. Cae-cilia, S. Gertrudis und Zum "Weiher.

Alle 4 Urkunden befinden sich mit beschädigten Siegeln im St.-A. zuDüsseldorf.

474. 1380, April 25. (up sente Georgins dage des hey-ligen mertelers), bekundet Erzbischof Friedrich von Köln,datSchaffrid van Lyningen, Canonich zu me dorne zu Wormez, sundes edeln uns lieven oymen Greve Emmichens van Lyningeneyn reicht vrye greve ind edel man is van allen synen vieranchen van Lyningen, van Salinen, van Kybtirg und van Fry-

burg."

Original mit beschädigtem Siegel des Erzb. Pr. im St.-A. zu Düsseldorf.

475. 1380, April 1., bekundenAleydis abbatissa et con-ventus monasterii Nussiensis ordinis s. Benedicti", dass mitihrer Einwilligung Wilhelm und Metza, die Kinder des verst. NeusserBürgers Wilhelm Reynart, den Jahrzins von 3 Köln. Mark, welchdiese von einem auf dem Neusser Kirchhofe und Grundstücke des Klo-sters erbauten kleinen Kaufhause, einemgadem" zu beziehen hatten,cm das Kapitel von S. Gereon zur Abtragung einer Schuld mittelseinerdonatio inter vivos causa mortis"ore manibus et ca-lamo" erblich übertragen haben, und dass sie (die Aebtissin etc.) mitder Uebertragung einverstanden sind, und verpflichtet sind, den ge-nannten Zins jedes Jahr zu S. Remigius oder in den ersten nächst-folgenden 14 Tagen an S. Gereon zu bezahlen. Geschieht dies nicht,so ist ipso facto das Haus an S. Gereon erfallen. Die Aebtissin etc.verzichten (wie gewöhnlich) auf alle möglichen Defensionen und Excep-tionen, speäell auf dasius dicens generalem renunciacioneranon valere nisi precessit specialis." Die Aebtissin und der Con-vent haben ihre Siegel angehängt.

R. B. 83.