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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
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470
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nutze ind besesse, die wir bisher da an behalden ind gehatthain, zo henden ind in gewalt der vurgenant heren . . ., indsetzen unser eichlich den andern dis vurss. erffs in sin lijflichbesess ind geloven in goden trirwen van beyden partijenvurss. mallich dem anderme rechte Averschaff zo doin as ge-wonlich is oven ind neden in me lande sonder alre kunneargelist. (Beide Parteien haben ihre Siegel angehängt.) Gegevenin dem jaer unss heren 1374 des vierden dais in deine harde-maynde.

Original mit stark beschädigten Siegeln im St.-A zu Düsseldorf.K. B. 69 b-70 a.

460. 1375, Januar 29. (in crastino octavarum beateAgnetis virginis), nimmt der Canonicus Henricus de Bercheym denHof des GereonsUftes inSaelgendorp" für jährliche 22 Malter Roggenund 12 Mark in Obedienz.

Original im Staatsarchiv zu Düsseldorf. Siegel des Heinrich ab.

461- 1375, Juni 6., compromittieren Emnnd von Enze undder Köln. Bürger Hermann Scherffgün wegen Schlichtung ihresStreites über 19 beim Klosterad martires" gelegene und zumS. Gereonischen Hofe zu Kriel gehörige Morgen Ackerland genanntvan der dannen", -welche wegen Nichtbezahlung des Zinsesin com-missuni" verfallen sind auf 4 Schiedsrichter; der erstgenanntehat für sich gewählt den Ritter Hildeger van der Stessen und Hein-rich von Stave, Kölnische Bürger, der andere hat ernannt Heinrichvon Heimersheim, Kanoniker von S. Aposteln, und den Köln. BürgerRicholph von Wichterich. Sie verpflichten sich die Entscheidung, welchedie 4 Schiedsrichtersedendo stando iuris ordine in totum velin parte servato vel non servato die feriata vel tion feriata"bis zum nächsten Pfingstmontag (11. Juni) einträchtig treffen iverden,anzunehmen (observare et emologare"), und zwar unter einer Strafevon 400 schwerer Goldgidden, icelche halb dem annehmenden Teileund halb den Schiedsrichtern sollen zu gute kommen. Wird die Ent-scheidung bis zum 11, Juni nicht getroffen, so sollen das Kapitel von