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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
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my syn komen die geraeyne kirspels lüde van Buderich, diemen darbij verbaden kont, ind hebben vor mij ergiet ind be-kant, offt sake wcir dat die heren van sent Gereoin van Coelenden bodicke van der kirchen van Buderich weder deden makenals wael noit is, oft dat voirschreven kirspel dar yet an weirschuldich toe maken, dat sij dat den vurss. heren wederrichten soelen so wat oen des van rechte gebuerit toe richtenso wanner sij die vurss. heren dar umme duen manen. (DerSchulthelss hat sein Siegel an den Briefgedrueckt".) Gegeven etc.E. B. 92 a.

445. 1368, Dez. 22., bekunden Gencin, Rektor, sowie Dide-rich von Ayzbeke, Herbord von Nederenberg und Henrich Lucius(= Hecht) von Grunschotel, Kirchmeister der Pfarrkirche zu Volmestene,Köln. Dioc, dass sie von dem Kanoniker cm S. Gereon, Heinrich vonBereitem, 12 Mark in zu Dortmund gebräuchlicher Währung erhaltenund mit denselben von dem Schildträger Diderich von Ennede eineJahrrente von 1 Mark der genannten Währung, lastend auf den Gil-tern des D. zu Ennede, gekauft haben; von dieser Mark sollen diejedesmaligen Kirchmeister von Volm. an die Pfarrkirche immer 6 Schil-linge für Lichter und 5 Schill. 4 Den. dem zeitigen Sektor, sowie8 Denare dem Glöckner der gen. Kirche geben, wogegen der Rektorzum Gedächtniss des Stifters H. v. B. sonne der Vorfahren undFreunde desselben an 4 bestimmten Tagen die Vigil und die Messefür die Verstorbenen zu halten hat, wobei vor dem Altar eine bren-nende Kerze stehen soll. Wird eine der Bedingungen nicht einge-halten, so fällt die Rente sofort an S. Gereon zu Köln. Für dieAussteller der Urkunde hat Engelbert Graf von der Mark, Patronder Pfarrk. V., sein Siegel angehängt.

Original in S. Gereon; das Siegel hängt gut erhalten. K. B. 97.

446. 1369, Febr. 1., erhalten der Schöffe Heinrich von Cusinim Filzeng reiben und Frau von den Provisoren des Spitals zu S. G.2 hölzerne Häuser, gelegen bei S. Apern, in Erbleihe.

Original zu Köln. St.-A. (Mitteilungen" VII, 49.)