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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
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425
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von Sollendorf gelegene Haus, genannt Convent der Frau Alstradis,und die Bestimmung desselben für Beghinen ihnen rechtlich zusteht,und dass sie, weil das Haus durch die Sorglosigkeit und Armut derdasselbe bewohnenden Frauen zerfallen ist, es nun dieseri entzogen,und es den Geschwistern Wilhelm, Greta und Meiza, welche schonviel für die Wiederherstellung ausgelegt haben und noch auslegenwollen, auf Lebenszeit überlassen haben. Nach dem Tode dieser dreisoll das Haus an das Kapitel von S. Gereon fallen, wenn nicht dergen. Propst in seinem Testamente anders verfügen wird.

Original mit beschädigten Siegeln imSt.-A. zu Düsseldorf. R. B. 68 b.

429. 1364, Od. 11. (crastino Gereonis et Victoris mm.),bekunden Heinrich von Oyre, auch gen. von der steinernen Pforte,Canonicus von S. Gereon und Rektor der Kirche zu Dussel, und derSchildträger Heinrich von Vitinchoven, dass sie ersterer handelndin seinem und im Namen der Kirchen S. G. und Dussel, letztererfür sich und seine Frau Luchardis mit 2 Personen, die ihnennach demius litonicum seu servitutis" gehören, einen Tauschgemacht haben. H. von Ogr gibt dem H. v. Vit. den Rutger, denSohl des Winand von Vetorecht, und erhält die Katharina, die TochterLeo's eines Bruders des gen. Winand.

K. B. 10 a.

430. 1365, Jan. 27., verzeiht der Kölner Rat den Gebrü-dern von Junkerath: Johann Kan. vom Dom, Walram Kan. vonS. G. und Friedrich auf Fürbitte ihres Mutterbruders Johann, Herrnvon Schieiden, die bei Köln gegen den Ritter Richard Meynevelderverübte Gewaltthat.

Bnnen, Quellen 3, 485.

431. 1365, Febr. 3., verpachten der Dechant und das Kapitelvon S. Gereon dem Schildträger Joh. de Revele einen unbebauten Hofauf dem Gereonsdriesch.