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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
Seite
419
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423. 1362, Apr. 30. (sabbato ante Misericordia Dni), be-kunden Lambert Schenker und 2 Söhne, dass sieconiuncta manu"auf ihre Lebenszeit von den 7 Priestervikaren an S. Gereon in Pachterhalten haben 1 / 2 Morgen Gartenland, gelegen in der FlurPlac-gassen" hinter Pusenberg, gegen einen Jahrzins von 3 Köln. Markund 2 jungen Hühnern, zahlbar halb zu Jacobi und halb zu MariaLichtmess oder wie gewöhnlich innerhalb der ersten 14 Tagenach dem jedesmaligen Terminsine captione". Ausserdem ver-pflichten sich die Pächter, das Land in gutem Zustande zu erhalten,und 1 halbes Viertel desselben mit gutem Wein zu bepflanzen. Straf-bestimmungen wie sonst. Gerard derPector" der Kirche S. Christophhat sein Siegel angehängt.

Original in S. Gereon. Siegel hängt.

424. 1362, Nov. 30., bekundet Cono von Titz, däss er demKapitel von S. Gereon eine Holzgewalt zu Waldorf (bei Gästen) für60 Goldgidden verkauft hat.

Ich Coeno van Tytze wilne Coenen sun van Titze wasseelichger gedacht ind Gerdruit myne eelichge husvrauwedoyn kunt allen luden ind bekennen . . . dat wijr myt raydeunser vrunde ind mage myt gesamender hant verkoicht haynind verkouffen erfflichen ind ummerme ind zu ewighen dageneydelen vrijen luden ind herren in deme capittel der kirghensent Gereonis zu Collen eyne rechte gewalt hoeltz up Wal-dorper bussche geleigen bij Gusten myt alle yrme zubehoereneyt uysgescheiden, so wie wijr dey besessen hain vur vrijeigen, und myr Coenen vurgenant van mynen alderen blyvenys, um seyszich gülden penninge van Florencien guyt vangoilde ind swair van gewichte, wilcher summen geltz uns dievurss. eidele herren . . . wale gereichent gehantreickt gege-ven geleivert ind waile bezalt haint wilcher bezalonge unswale genuicht ind quijt scheiden. Ind up dat dye vurss. herren. . . wale bewairt sijn, ... so hain ich Coeno van Titze vurg.ind Gerdruit myne husvrauwe seymeclichen . . . uns zu Wal-dorp vor den gemeynen scheffen ind richtern van Waldorpunterfft, synt dye vurg. gewalt hoeltz dar hoert ind an sijrorende ys, in dye vurg. herren des capittels sent Gereonisgeerfft as erfs recht ys. (Cono setzt dann zu Bürgen, umwer-