Druckschrift 
Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
Seite
389
Einzelbild herunterladen
 

389

man Doyrnich, lantlude zu Luppe ind gemeynde des kirspelsind des gerichs zu Luppe, doin kunt . . ., dat wir mit gudenvurraide umbe nutz der kirgen zu Luppe hain reydlichen indbeschedelichen verkoigt den eirsemen hiren dem deghen inddeym capittel der kirchen sent Gereons zu Collen rente indgulde anderhalffs puntz ways de de heiren jayrlichs plagenind schuldich waren zu geven van eynre gassen wegen, dedurch eyren hoff su Uppendorp genck, de da gelegen is indeine kirspel zu Luppe, in die kirche zu Luppe zu dem ge-luygte, umbe zeyn mark penninche, de uns van de vurspro-chen herren weghen ganz ind gar ind wail sint bezailt, indwir dey heyrren vurgenant van deser rentte ind gelde indvan alre ansproiche, de wir zu yn ind zu irme hoyfe hattenind hain as van der vursprochene gassen weghen, quijthain gelaissen vur deyme gerichte zu Luppe ind laissensij quijt in deysme ingeynginwordighen breyfe ind bekennen,dat die vursproichen heyrren van sent Gereoyne die vurspr.gasse vur vrij ind eigen ind erve behalden ind bezichen solengerast ind geroyt nu in allewege. Vortme hain wir geloiftind geloyven in deysme breyve dat dat gelt, dat unss de vur-genante herren hant gegeven vur die rentte ind gulde dewasis solen keren ind wenden in ander gulde ind renthe zunutze ind zu gelugte de vursprochen kirchen zu Luppe. . . .In Urkunde ind zu gezuge ind stedicheit alre deyser vur-sprochen dinghe . . . hain wir Heynrich van Luppe eyn pa-troyn ind leynherre der kirchen van Luppe und H. Lambrechtpastoir zu Luppe . . . manlich vur sich unse ingesegel andeysen breyff gehangen. Ind wir lantlude ind gemeynde vanLuppe . . . hain gebeden zweyn eyrsam man heren Henrichvan Harve riddere ind Reynarde van Middelindorp kirspels-lude van Luppe, dat si ir ingesegel vur unss ... an desenbreyff haynt gehangen. (Folgt die betr. Erklärung dieser 2 Her-ren.) Deis breyff ist gegeven in dem jair na goitz geboirt doman schreyff dusent dru hundert ind nuynindvierzich des vunf-ten dags des mayntz aprils, dat doy was der palmdag.

Original mit den erhaltenen 4 Siegeln im St.-A. zu Düsseldorf.R. B. 115 a.