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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
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290. 1321, Mai 12., erklären die 7 Priester -Vikare vonS. Gereon, dass Engelbert von Schinnen in ihre Hände verzichtet hatauf alles Recht, welches er durch TJebertragung (ex commissione)seitens der Testamentsvollstrecker seines verst. Bruders Theoderichoder durch Erbschaft hatte auf ein im Besitz der Kirche S. Gereonund deren Vikare gegen einen jährl. Zins befindliches steinernes Haus,gelegen in der Gereonsstr. gegenüber demMelzhqff" und auf derEcke (super ordonem") gegen den Weinberg von S. Christoph.Dabei verlangte Engelbert, dass die Vikare das Haus an den Dechantund das Kapitel von S. Gereon übertrügen zu einer Memorienstiftungfür Th. von Schinnen. Auch hat Bela von Stumbele (= Stommeln),als Schwester des Th. verzichtet auf ihr etwaiges Becht in Bezug aufdas genannte Haus, und sich auch sonst dem Verlangen des Eng.angeschlossen. Diese TJebertragung hat stattgefunden unter Wahrungder den Vikaren zustehenden Berechtigung^) in Gegenwart derSchöffen der Pfarrei S. Christoph. Die Vikare und die Schöffenhaben ihr Siegel angehängt.In vigilia sti Servatii."

R. B. fol. 3 ab.

') dei - Berechtigung nämlich, das Haus gegen den bisherigen Zins zubehalten.

291. 1321, September 30., verzichtet der Abt Adolf vonKnechtsteden mit dem dortigen Prior Hermann auf ein dem letztemzugefallenes Haus in der S. Christophspfarrei zu Köln zu Gunsteneines Bruders Hermann's.

. . Adolphus dei patientia . . abbas ecclesie Knechtste-densis ordinis Premonstratorum, Col. dyocesis, viris discretiset honestis . . offleiatis parrochie s. Christofori Col. salutemet notitiam veritatis. Noveritis, quod nos una cum Hermanno. . priore ecclesie nostre pred. super portione, ipsi Hermannoex morte quondam Hermanni et Sophie conhigum parentumsuorum in hereditate, sita inter portam Leonis et capellams. Apri Col. in parrochia s. Christofori pred., ex iusta divi-sione cedente et competente, effestucamus et rennnciamuspure et simpliciter per presentes ad manus et ad usus Iohan-nis fratris . . prioris supradicti, ita quod Iohannes de prefata