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et pronunciatum feria secnnda ante f. Nativitatis b. IohannisBaptiste a. D. MCCC sexto decimo.
Nach einer auf den letzten Blättern eines „Liber presencie" (im Archivvon S. Gereon) niedergeschriebenen Copie. — Auf der nach jener Copie fol-genden Seite stehen zuerst 2 Bemerkungen, die mit vorstellender Urkundekeinen Zusammenhang haben; dann folgt: „Si quis autem canonicorum nro-rum ita temerarius et fame sue prodigus extiterit, ut pred. statuta sive ordi-nacionem non servaverit, sod süperbe contempsorit, sit periurus et prebendesue et omnibus aliis benenoiis, que ab eccla nra tenet, privatus et penitusa consorcio capli alienus. — Istud continetur in pena." Vielleicht gehörtdieser Zusatz in die obige Ordination, oder aber in die vom Capitel überdieselbe aufgenommene Urkunde.
275.— 1316, Juli 2. (in festo bb. Processi et Martinianimm.), bekundet der Schildträger Bernekin von Udenkirchen, dass erfür das laufende Jahr von D. K. von S. G. in Pacht („firma seupensio") erhalten hat deren Hof, Aecker, Zehnten, Zinsen, Meiereimit Zubehör zu Giesenkirchen; dafür hat er dem Kapitel am nächstenFeste des h. Gereon 100 Malter guter und reiner Gerste nach Neuss,die Zinsen aber, die Vogteirechte, Beden und sonstige Leistungen zuS. Andreas nach Köln zu liefern. Sich selbst und 2 andere stellt erals Bürgen, die eventuell zum Einlag er in Köln verpflichtet sein sollen.
Original im St.-A. zu D., die 3 Siegel sind abgerissen.
276,— 1316 bekundet, „Th. de Cleyve nob. vir comes deHilkerode et dnus de Kervenbeym", dass der Hof Balcheym,Pf. Nivenheym, mit seinen Gebäidichkeiten, 70 l j 2 Morgen Ackerland,5 Morgen Wiesen und einer Holzgeivalt im Miilenburg, gelegen inder Grafschaft Hilk. immer ein rechtes Ällod gewesen und deswegenvon Bede, Diensten, der Pflicht „eundi ad ringe et zu dinge" freisei; so hat er gehört von den Schöffen und seinen Leuten in Nieven-heym „qui lantlnde dicuntur".
Original (mit ziemlich gut erhaltenem Siegel) zu Düsseldorf.
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