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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
Seite
263
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zu einer Anniversar Stiftung welche die dortigen CanonissinenEymagina von Waldeck und Lukardiz von Vuren einrichten sollen alles was ihm aus den Gnadenjahren nach seinem Tode an dergenannten Kirche zusteht; endlich vermacht er 2 Verwandten dieHälfte seiner Utensilien, sowohl an Silbergeschirr als an Betten undallen anderncomperris" 2 ), für die andere Hälfte mögen sie eineentsprechende Summe zahlen, die für seine Seelenruhe zu verwendenist. Angehängt wurden die Siegel des Testators, der Treuhänder undvon S. Gereon (ad catisas).D. et a. a. d. 1311 in die Maurorum."

Nach dem Original im Archiv von S. Gereon. Von den Siegeln sindnoch vorhanden das des Pleban, das des Th. de Gore (mit einem Adler) undteilweise das von S. Gereon ad causas.

J ) Diese (Reverenz-) Punkte stehen im Original. 2 ) Wer kann dasWort erklären? Es scheint synonym mitutensüia" zu sein. Ancomper-nes" Bildsäulen mit geschlossenen Füssen ist hier jedenfalls nicht zu denken.

Anfangs November 1319 verkauft Bela, die Tochter Syfrid's, den Zinsvon 14 Schillingen und 5 Denaren, den ihr Mutterbruder, der verst. Plebanvon S. Christoph, ihr vermacht hatte, den 7 Priestervicaren, welche die Häu-ser besassen, auf denen jener Zins lastete. Ganz dasselbe auch dieselbeSumme ist genannt thun Mitte Mai 1320 und Nov. 1322, Agnes, Drudaund Sophia, die anderen Töchter Syfrids. Alle 4 Originalbriefe, welchemit dem Siegel des Officialats des Kölner (Dom-) Propstes und Archidiaconsbekräftigt sind, finden sich im Archiv von S, Gereon.

254. 1312, Januar 28. (feria sexta ante purificationemb. Virginis") bekundet Gumpert, Ritter von Gersdorf, dass er daseinst dem Priester Leo gehörige Haus, gegenüber dem Wingert vonS. Quintin, in der Gasse, die vom Hospital S. Gereon zurLeivenporzen"geht, von den 7 Priestervicaren von S. Gereon hat in Erbpacht erhaltengegen einen Jahrzins von 21 Schillingen. Uebrigens sollen dieselben Be-dingungen und Strafen bei nicht pünktlicher Zinszahlung gellen,unter welchen früher Gumperfs Verwandter, der verstorbene Pastorvon Andernach Sifrid, dasselbe Haus gehabt hat.

Original im Archiv von S. Gereon. Das noch hängende Siegel desRitters G. von Gersdorf zeigt nur einen horizontalen Balken und rechts imobern Felde einen Stern.