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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
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spectantes; item una carrata decimalis vini, que annis singulissolvetur et assignabitur ipsi rectori de torculari apud Bagheymdecani et capituli predictorum. In cuius rei testimonium sigil-him nostrum presentibus duximus apponendum. Datum etactum a. d. MCCC primo.

R. B. fol. 12 b.

216.— 1301, Mai 7. Der Ofßcial der Köln. Curie bekundet,dass Ritter Conrad von Hoven vor ihm erklärt hat, ein Allod von7 Morgen und ein Lehn von 30 Morgen — von welchem ein Jahrzinsvon 5 Schillingen an die Xantener Kirche zu zahlen ist — an den Vikarvon S. Gereon und dessen Nachfolger in der Vikarie gegen erhaltene46 Köln. Mark verkauft zu haben; Ritter C. hat dabei versprochen,dass er, seine Gemahlin und seine Erben vor dem Bevollmächtigten desXantener Stiftes das „Lehen" übertragen („effestucare" etc.) werden;auch werden dieselben sowohl das Lehen als das Allod auf erhalteneAufforderung übertragen. Als Bürgen der Garantie werden ausserConrad selbst aufgestellt Gervasius von Scephoven und Heinrich, SohnRitter Heinrich's von Eggenrode, welche sich verpflichten, vorkommen-denfalls zu Köln Einlager zu leisten. Angehängt wurde das Siegeldes Officialats.

Original mit erhaltenem Siegel im Staatsarchiv zu Düsseldorf. (Nacheiner alten Aufschrift handelt es sioh in der Urkunde um die S. GereonischeVikarie S. Crucis.J

217.— 1301, Mai 18. („in oetava ascensionis Dni"). DerDechant und das Kapitel von Xanten bekunden, dass sie das in derFlur Barensteyden gelegene aus ehoa 30 Morgen Ackerland, einerHofstatt und Zubehör bestehende „Leyn", welches zuletzt Ritter Conradvon Hoven gegen einen Jahrzins von 5 Schillingen in Pacht gehabthatte, nun mit Einwilligung des Ritters Conrad gegen denselben Jahr-zins dem Johann von Heyse, Vikar an S. Gereon, und dessen Nach-folgern in der Vikarie auf ewig überlassen haben; tritt ein neuer