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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
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sogoni martyris, atque per octavas sollempnitatum omniumpredictarum, necnon et in die parasceves, causa devotionisaccesserint altissimi beneficia petituri, sive prefati Gereonisecclesie predicte patroni festa sollempniter celebraverint etdevote, nos de dei misericordia et beatorum Petri et Pauliapostolorum eius auctoritate confisi singuli singulas quadra-genas de iniunctis eis penitentiis, dummodo loci dyocesanusconsenserit, misericorditer in domino relaxamus. In cuius reitestimonium sigilla nostra presentibus duximus appendenda.Datum Rome XVII kal. Februarii, a. d. mill. duc. octuag.sexto pontiflcatus domini Honorii pape quarti anno primo,indictione XIIII.

Nach dem herrlich ausgeführten Original im Archiv von S. Gereon.Von den 17 Siegeln, welche an die Urkunde gehangen wurden, ist nur noohdie Hälfte desjenigen des Bischofs "Waldebrun vorhanden, ausserdem sindnoch die rotseidenen Schnüre für 2 andere erhalten. Auf der Rückseite desPergaments befindet sich der Vermerk:Thesauraria No. 3." Man ver-gleiche die von G. Eckertz in Niederrh. Ann. 11, 234f. nach einer Copie ver-öffentlichte ähnliche Ablassurkunde von 1286, April 1. für die Abtei Glad-bach, welche zum teil von denselben Bischöfen ausgestellt, wie die obengedruckte. (Eckertz bemerkt dabei,dass man durch viele Stellen belegenkönne", dassmonasterium" die Kirche bedeute. Uns ist für das Mittelalterkeine solche Stelle bekannt. Monasterium bezeichnet den ganzen Gebäude-complex, den die Mönche einer Abtei, oder die Kanoniker eines Stiftes inBenutzung haben ; die betreffende Kirche ist ein Teil davon.)

183. 1287, April 17. zu Metz. Der apostolische Legat und Bischofvon Tusculum, Johannes, bestätigt die von dem Propste, dem Dechanten unddem Kapitel von S. Gereon getroffene Anordnung, wonach der Propsteibestimmte Einkünfte zugewiesen wurden, wohingegen die Vemoaltungder übrigen Einkünfte und Güter in Zukunft nicht mehr dem Propste,sondern nur dem Kapitel obliegen sollte.

Iohannes miseratione divina Tusculanus episcopus, apo-stolice sedis legatus discretis viris dilectis nobis in Christodecano et ecclesie s. Gereonis Coloniensis salutem in domino.Cum a nobis petitur quod iustum est et honestum, tarn vigorequitatis quam ordo exigit rationis, ut id per sollicitudinemofficii nostri ad debitum perducamus effectum. Sane petitiovestra nobis exhibita continebat, quod cum olim admini-