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14-2.— 1257, Mai. Die Meisterin Hadewigis, der Prior Ar-nold und der ganze Convent des Klosters Schilling scapellen verkaufen,weil sie durch den schlechten Zustand ihres Landes, durch Misswachsund andere bevorstehende Gefahren in Not sind, mit Einwilligung desErzb. Conrad und des Abtes und Convents von Floreffe, dem dasKloster unterstellt ist, dem Dechant Alexander von S. Gereon, alsdem Meistbietenden ihre Güter bei „Baghem", nämlich 35 Morgen,von welchen 17 Ackerland und die übrigen seit langer Zeit wüst sind,ferner 27 Morgen iveniger 11 Ruthen Wald, welcher aber nur Zaun-stangen liefert, drittens 6 l j 2 Morgen iveniger 3 „quartalia" nicht an-gelegte Wingerte, viertens eine Rente von 2 l j 2 Malter Roggen und1 Malter Weizen, lieferbar zu s. Remigius, fünftens eine Rente von6 Schillingen, sechstem eine eben solche von 2 Ahm Wein, lieferbarzu s. Martini, endlich die zu diesen Gütern gehörige Hofstatt mit derKelter — dies alles für 58 l f A Mark. — Angehängt wurden die Siegeldes Klosters, des Erzbischofs und des Abtes von Floreffe, welche auchihre Bestätigung ausdrücklich erklären. Zeugen: Arnoldus prior,Marmannus et Gerardus fratres, Guntramus sacerdos s. Gereonis,Godefridus plebanus in Baghem, Thilemannus Daguerlus, Engil-bertus villicus, Henricus vend., Winricus de Baghem, Lude-wicus et Henricus gener suus vrone. Hermannus filius Lucei,Golelo Dunrewolke, Gerlacus servus decani et magister Arnol-dus cocus servus eius et alii quam plures.
Nicht im R. B. — Gedruckt von J. J. Merlo in Niederrh. Ann. 32,147 f.
143.— 1257. Das Domkapitel bekundet, dass es von den ansseinen ehemaligen Wingerten bei S. Marcellus gebildeten Hofstätten diegrössere mit dem darauf stehenden steinernen Hause, seinem verdientenSteinmetz und Dombaumeister Gerard — der auch jenes Haus auseigenen Mitteln erbaut hat — und seiner Frau Guda gegen einenjährlichen Zins von 12 Schillingen in Erbpacht gegeben hat; dabeiist noch bestimmt, dass jeder Erbe bei Antritt der Besitzung 12 Denareals „gewerff" zu zahlen hat.
R. P. fol. 15a, und noch einmal fol. 53a—b. — Gedruckt Lac. II, 242,446, und aus Lacomblet E. Qu. II, 372, 374. Im R. B. steht als Einfüh-rung noch: „In nomine domini amen. Hoc est transsumptum cuiusdam in-