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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
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deserviunt, predictam decittiam adiunximus, ut ipsi sacer-dotes et eorum successores in perpotuiun eam teneant libereet quiete sine aliqua reclaniatione; ita tarnen quod in ecclesiade Heppindorp unum lumen nocturnale amministrent. In huiusrei testimonium presens carta sigillo capituli s. Gereonis etnostro et Godefridi de Herperode in perpetuam memoriamest roborata. Acta sunt hec a. d. MCC quadragesimo, mense Maio.

Nach dem Original im Archiv von S. Gereon. Die gut erhaltenen3 Siegel hängen noch mit roten seidenen Schnüren an der Urkunde. Nichtim R. B.

111. 1241, März zu Köln. Agnes Aebtissin von S. Mariaim Kapitol bekundet, dass ihr und dem Dompropst abivecliselnd dasPraesentationsrecht für die Kirche zu Almuntshem x ) zustehe, und dasssie neulich für die vakant gewordene Kirche ihren Bruder Conrad,Kan. an S. Gereon, dem Dompropst (als dem Archidiakon) praesen-tiert Jiabe.

Nach dem Druck der Urk. bei L. Korth, Der älteste Kartular desDomstifts p. 218.

!) ImLiber Valoris" steht als zur Decania Bergemensis gehörigunmittelbar hinter Norvenieh ein Pfarrort Olmesheim,welcher auch im vori-gen Jahrhundert unter dem Namen Ollesheim in demselben Dekanate auf-geführt wird (bei Dumont, Descriptio etc.). Jetzt ist Ollesheim ein sehrkleines Dorf ohne Kirche und Kapelle in der Pf. Nörvenich. Ist dieser Ortetwa das oben genannte Almuntshem? Bei Giersberg, Dekanat Grevenbroich,S. 65, wird als "Wohlthäterin der Kirche in Elfgen auch eine FamilievonOlmyssen" genannt.

112. 1241, October 28. Die7 Priester" von S. Gereon ver-erbpachten eine amalten Wall" gelegene Hofstatt gegen eine jähr-liche Pacht von 2 Schillingen und 2 Hühnern.

In nomine domini amen. Nos VII sacerdotes b. Gereonisomnibus Christi fidelibus in perpetuum. Notum esse volumushanc paginam intuentibus, quod Henricus et Kunegundis uxorsua aream quandam prope vallum antiquum sitam a nobis