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Urkundenbuch des Stiftes St. Gereon zu Köln
Entstehung
Seite
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3. Gerhard, Sohn Gerhard's, und Frau Gertrud übertragenbehufs einer Meinorienstiflung für Gerhard senior der Kirche S. Gereonein Haus, gelegen „supra murum", welches Gerhard iunior vonLudwig und Erben gekauft hat.

Gedruckt aus dem Schrein von Columba 2, V, 14 bei Hoeniger.

4. Loveradis gibt ihrem Manne Gottfried ihr Haus unter den-selben Bedingungen, ivie sie es von ihrem Vater Arnold erhalten hat;namentlich ruht auf dem Hause ein Erbzins von 3 Schillingen zugimsten der Herren von S. Gereon.

Aus dem Schrein von S. Gereon 1, III, 18 u. 19.

5. Beterus can. s. Gereonis (derselbe kommt 1182 als Z. vor)kauft ein Grundstück sammt Gebäuden,, gelegen in der Friesenstrassegegenüber Herimann von Bichellenchusen. Wiardus Frizo übergibtdems. Beter seineu Besitz an Gebäuden und Mobilien.

Schrein von S. Gereon 2, III, 13 u. 14. Ebenda 2, V, 8 ist die KircheS. Gereon Lehnsherr von gewissen Aeckern „iuxta Placgassen infra exteriusValium civitatis"; Vertreter der Kirche ist dabei Reter, Dechant von S. Gereon.

6. Bertradis setzt den Herren von S. Gereon ein Malter Weizenjährlich aus für die Seelenruhe ihres Sohnes. Dieselbe bestimmt den-selben einen Zins von 4 Schillingen nach ihrem Tode für ihre Seelenruhe.

Schrein von S. Gereon, 1, V, 11.

7. Die Kirche S. Gereon hat ein Haus mit Hof „ante portamReinardi sitam" zum besten der 7 Priester von Heinrich und FrauSibilia gekauft.

Schrein von S. G. 3, I. 1.

8. Ingramiis can. eccle s. Gereonis emit domutn cum areasitum in Pachoven contra Mathildim etc.

(Ingram ist 1219 Z. — Schrein von S. G. 3, II, 6.)

Obige Notizen sind zum teil gedruckt in Hoeniger's Kölner Schreins-urkunden I, zum teil verdanke ich dieselben der persönlichen freundlichenMitteilung des genannten Gelehrten.

35.— 1198, nach dem 12. Juli. König Otto zeigt dem P. Inno-cenz seine Wahl und Krönung an, und dass er an den Papst den