Druckschrift 
2 (1805)
Entstehung
Seite
26
Einzelbild herunterladen
 

26 Vorübungen zu d. Rechnungen mit Brüchen.Von der Größe der Brüche.Unter mehreren Brüchen ist derjenige am größ-ten, d. h. er kommt, dem Ganzen am nächsten, des-sen Zähler in seinem Nenner am wenigsten enthalten ist.Z. B. Der Bruch iſt größer oder mehr als, weilder Zähler 7 nicht so oft, als der Zähler 3, in 8 enthal-ten ist, denn 7 in 8 = 1 ½ mal; und 3 in 8.2 mal, folglich braucht man nur den Zähler 7, 1mal um ein Ganzes hervorzubringen, da hingegen derZähler 3, 2 mal dazu erfordert wird.Bey ſolchen Bruͤchen nun, welche gleiche Nennenhaben, wie z. B. 11, 18, 15, ist es augenscheinlichdaß, wo der größte Zähler sich befindet, dieser Bruchgrößer als die übrigen sey, welche geringere Zahlenzum Zähler haben. Allein, wenn solche Brüche gegebensind, deren Größen sich nicht bey dem ersten Blicke mes-sen lasset, wie z. B. 1/1 3/1 und 1/1 2/1, so bringt man dieBrüche, um zu erfahren, welche unter ihnen der größtesey, zuerst unter einen gemeinschaftlichen Nenner. Dieje-nigen kommen demnach dem Ganzen am nächsten,welche die größte Zahl zum Zähler haben. Z. B. Wel-cher von beyden Brüchen ist der größte oder 7 71) es ist also 4 um 1/48 grö-4 * 9 = 36- 15.7*5355 * 9 = 45 G.=R.Noch ein Beyspiel von mehreren ungleichen Brüchen,120als 11/36, 55, 367.11