Druckschrift 
1 (1805)
Entstehung
Seite
70
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70 Subtrahiren ungleichbenannter Zahlen.1 Thlr. = 60 stbr. + 18 des Minuendus = 78 46 32 sibr. welche alsdann als Rest unter die Gattungstbr. gesetzt werden. Dann ziehet man weiter Thlr. vonThlr. ab, und so verfährt man bey allen ähnlichen Aufga-ben, es sey Geld, Maaß oder Gewicht.Trift sichs aber, daß die nächste Gattungs-Zahl, wovongeliehen werden soll, ganz fehlt; so gehet man so weitbis man eine trifft wobey geliehen werden kann, und re-ducirt absteigend eine jede Gattung auf die nächst folgende,von welcher alsdann geborgt, und der Ueberschuß als Restunter einer jeden Gattung gesetzt wird. Z. B.Thlr. Mk. ßl. pf.Von 961 10Ab 86 2Rest | 9 1 14 11ErklärungDa hier die Zahl der pf. im Subtrahendus größer alsim Minuendus sind, so muß aus der nächsten Gattung 1 ßl.geborgt werden; weil aber hier die Gattungs=Zahl ganzfehlt, so gehet man weiter zu der folgenden, und borgt1 Mk. = 16 fl., und setzt diese 16 ßl. in die Stelle derfehlenden Gattung, oder behält sie im Sinne. Von diesenSchillingen leihet man zu den Pfenningen, und sagt1 fl. = 12 pf. + 9 des Minuendus = 21 10-11 als Rest und so wird dann wie oben weiter verfahren.Noch ein Beyspiel, wo in mehr als einer Gattung dieZahl fehlt.Ctr. Pfd.Von 10Ab 6 10-3Reſt 3 99 31Er-