Druckschrift 
1 (1805)
Entstehung
Seite
III
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111Vorrede.Handbuchs auch auf diese Rücksicht, und erläutertealles das was zum höhern kaufmännischen Rechnungs-Fache gehöret, nach Regeln und Worterklärungen,damit sie sich selbst weiter fortzuhelfen im Stande sind,und von jeder Rechnungsart Kenntniß bekommen, undderen Zusammenhang einsehen lernen.Auch der Wunsch ein Werk zu haben, das ichbey meinem Unterrichte zum Grunde legen könne, ver-anlaßte mich zur Ausarbeitung und Herausgabe desgegenwärtigen Rechenbuchs. Denn da ich bey meinenRechenstunden, meiner Gewohnheit zufolge, auf nichtssorgfältiger bedacht bin, als meinen Schülern allesso deutlich als möglich zu machen, und ihnen eine voll-ständige und gründliche Anweisung zu geben, so lasseich sie beym Anfange einer jeden neuen Rechnungsart,die Regeln derselben abschreiben, welches sowohl fürmich als für meine bisherigen Schüler sehr unbequemwar, indem das Abschreiben zu lange aufhielt, undöfters Einer nach dem Andern auf die abzuschreibendenRegeln warten mußte. Sind die Regeln aber gedruckt,so kann sich jeder Schüler dieselben anschaffen, unddann gewinnt er nicht allein die zum Abschreiben er-forderliche viele Zeit, sondern er hat die Regeln auchweit vollständiger, weil man bey einer geschriebenenSache, jedes Weitläuftige zu vermeiden sucht.In Ansehung der Aufgaben, habe ich die einfach-sten und nützlichsten gewählt, und mich bey den Bey-spielen nicht blos auf eine Landes=Münze eingeschränkt,son-)( 2