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Auffassung auch dem weniger Vorbereiteten kaum fehlschlagen kann.Aufser vielen neuern Gegenständen, womit es die Feldmefskunstbereichert, werden in diesem Buche u.a. die Konstruktions-die Perpen dikular- die Oblongums- und Polygons-methode aus wirklich geschehenen kleinen und grofsen Flächen-Vermessungen erklärt; die verschiedenen Vermessungs-methoden nach ihren einzelnen Vorzügen verglichen, und durchdie Abbildungen , welche für diesen Zweck Vollständig ausgearbeitetePlane liefern, belegt, ferner eine ganz neue Methode angegeben,kleine und grofse Flächen mit und ohne Wege in gleiche und un-gleiche Theile zu theilen, und krumme Gränzen in gerade auf demFelde zu verwandeln.
Die aus der Ausführlichkeit des Werkes fliefsende Ausdehnungnnd der nahmhafte Aufwand für die Abbildungen, wie überhauptder kostbarere Druck mathematischer Werke lassen zwar keine lang-wierige Preisvergünstigung zu, doch haben wir für die Anschaffuugdie möglichste Erleichterung gebothen, indem wir bis zu Erschei-nung der ersten Abtheilung, gegen wirkliche Vorausbe-zahlung, einen Pränumerationspreis von 4fl. 3 kr. rhein.- oder 2Pvthlr. 6 ggr. sächs. aussetzten.
Dieser ist also schon im September 1824 mit der Versendungder ersten Abtheilung abgelaufen, damit jedoch auch diejenigen,Weichesich nicht gerne vor der Vollendung eines Werkes engagiren,noch den Vortheü des Pränumerationspreises geniefsen konnten ; sowurde nach Vollendung der 2ten Abtheilung diese Vergünstigungnoch bis zu Johannis dieses Jahres verlängert.
Q. Horatii Flacci opera ad mss. codd. Vaticanos, CM-sianos, Angelicos, Barberinos, Gregorianos, Vallicel-lanos, aliosque plurimis in locis emendavit notiscpie ü-Iustravit, praesertim iniis, (jtiae Romanas Antitpvitatesspectant Carolus Fea, IC. bibliothecae Chis. et Rom.Antiq. Praefectus. Denuo recensuit, adhibitisquenovis-simis subsidiiscuravit Fr. Henr. Bothe, D. phil. etc.2 Vol. Editio post Principem et Romanam Tertia-Ladenpreis 8 fl. rhein. 5 Rthlr. 4 ggr. sächs.
Horaz ist der gelesenste aller alten Dichter , selbst Homer nichtausgenommen. Jedermann begehrt daher eine gute Ausgabe dessel-ben. Allein so manche Herausgeber sich auch diesem Ideal näherten ,so blieb doch ihre Arbeit entweder unvollendet, oder sie wurde zuwenig bekannt, oder zu theuer, um Gemeingut werden zu können.
Das Verdienst der Fea'schen Ausgabe des Horaz ist anerkannt.Fea ist Italiener , in Rom erzogen, mit jedem Punkt seines schönenVäterlandes durch eigene Anschauung bekannt: er bekleidet die Aem-ter eines Präfect der Alterthümer und der Bibliothek Cliigi zuBom,ist Reehtsgelehrter und sachkundiger Herausgeber von WinkelmannsGeschichte der alten Kunst. Unter jedem dieser Gesichtspunkte eig-net er sich bei seinem freiniüthigen und im Ganzen sehr gesunden Ur-theil zu einem Herausgeber des Horaz , und es war besonders seit F.