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Sanct Francisken Leben und Tochter Syon
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Aus der al. Syon können hierher bezogen werden 574 ff. ach JesuKrist, du minnenvaz, läz uns ouch werden innc der wisheit undder minne, die sie uz dinem munde träne.

4271. Hohesl. 5, 1. Lamprecht citirt nicht genau, in derVulgata heisst es: et comedat, nicht ut pascat.

4278. Hohesl. 2, 17. 4. 6.

4286. ez ist allez sam ein schat al. Syon 111. Vgl. 1. Chron.29, 15. Hiob 8, 9. 14, 2. Ps. 143, 4.

4287. Das fliegende und fallende Blatt ist Bild der Ver-gänglichkeit und Nichtigkeit Hiob 13, 25. Jes. 64, 6.

4290. So wie Lamprecht sich mit der Auslegung von 4271.4278 nicht aufgehalten hat, so überstürzt er den Schluss, derübrigens auch in der lat. P. S. kurz behandelt wird. Des "Wort-lauts der lateinischen Quelle erinnerte sich aber unser Dichternicht mehr und Gerhard scheint damals nicht in seiner Nähe ge-wesen zu sein. Lamprecht wendet sich an die geistlichen Leuteund fordert sie auf, den Freund minniglich zu empfangen undmit der wahren Minne zu speisen. Dafür werde sie Jesus mitdem Trunk der himlischen Jugend tränken. Dazu helfe uns derdreieinige Gott! Wie am Schlüsse dieses Gedichtes, welches jedermenschlichen Sele die Notwendigkeit predigen will, nach derinnigsten Gemeinschaft mit Gott zu ringen, eine fast auffallendeBeschränkung auf die Geistlichen eintritt, so auch in dem Gesichtder Mechthüd von dem Brautzuge der Sele (PI. Licht S. 25): sospricliet unser herre zuo siner üzerivelten brüt: Veni dilecta mea,veni coronaberis! so git er ir eine kröne der warheit, dieniementragen muoz denne geistlicJie Hute, in der kröne siht man viertilgende: wisheit unde kumber, gerunge unde behaltnisse. got gebeuns allen die kröne, amen. Dieselbe Wahrnehmung ergibt sichauch in dem Gedicht von den sieben Graden, welches dem Mönchvon Heilsbronn zugeschrieben wird, und in desselben MönchsAbhandlung von Gotesleiehnam.