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Sanct Francisken Leben und Tochter Syon
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die Sele über alles zeitliche und geschaffene erhebt. Es stimmtdies zu Hugo v. S. Victor: duas vero alas habet, amorem proximiet amorem dei (vgl. Hohenburg. Hohesl. 5, 9). una extenditurper compassionem ad proximum, altera erigitur per contempla-tionem ad deum. ex his alis procedunt penn* id est virtutesanimo. quatuor autem sunt: timor et spes, amor et desiderium(de bestiis. I. 3). Die sechs Flügel des Seraphims, den derh. Franz von Assisi sah, wurden nach Thomas von Celano(II. c. IV, 114) so gedeutet: pennse harum alarum (super Caputextensarum) sunt amor patris et timor dei. duabus quoquealis volandum est ad impendendam duplicem proximo earitatem.pennse harum divisa sunt opera, quas ad consilium et auxiliumrequiruntur. duobus quoque alis tegendum est corpus nudummeritis pennse harum multimodaa affectiones sunt, quse expeccatorum oxecratione et appetitu justitias procreantur (A. SS.II. 715). Vgl. auch Lampr. Fr. 4150 ff. diu wäre minne,der guote gedinge, diu gotes vorhte, diu wäre riwe werden inden Benedictbeurer Predigten (Kelle Spec. eccl. 135) als dieFittiche der Sele dargestellt. Bruchstücke eines Tractats überdiesen Gegenstand finden sich Altd. Bl. I. 353362. In einerdem David von Augsburg zugetheilten Abhandlung liest manvon den vier Fittichen der himlischen Thiere Ezechiels. BruderBerthold verwendet das Bild zweier Fittiche für eine Anweisungzum rechten ehelichen Leben. Jeder der zwei hat fünf Federn,Pred. I. 311, 20 ff. Zu dem Bilde des gezügelten auffliegensvgl. Pass. K. 415, 67 sun, du salt niht krigen und alzu höhüfsiigen, grif an die widerzugele, daz dir iht dine flugele ver-senget werden dar enboben. In unsrer Stelle fasst LamprechtZügel als die notwendige und daher bestimmende Eigenschaft:bei wisheit das betrahten, bei minne das gern 1666 f.

1654. und davon liset man daz der heiliggeist die seiennimet üf sin vederen unde swinget si üf für got mit der siiezenandäht der reinen sele und ruoioet da mit ir unde si mit imWackern. Pred. LXIV, 51.

1678. Der Verkehr mit Gott kann nur ein geistiger undvisionärer sein, daher in geistlicher gesiht. Im Franz. 1973 brauchtL. geistlich gesiht ebenso von der inneren sehnsüchtigen Erhebungzu Gott.

Weinhol (1, Lamprecht. 33