Druckschrift 
Sanct Francisken Leben und Tochter Syon
Entstehung
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praemonstrat ze Zeliva. Ohne den Holzdeckel, der mitrotem Leder überzogen ist, misst die Pergamenthand-schrift 14,6 cm in der Höhe, 11 cm in der Breite. Siehatte sechs Lagen zu acht Blättern, doch fehlen jeztLage 4 und 5, und von der 6ten ist das achte Blattabgeschnitten, so dass nur Bl. 124. 4147 vorhandensind. Am unteren Rande der ersten Blattseite steht jedena tficet listu; es mag also schon Solar die Handschriftverstümmelt erhalten haben. Jede Seite ist durch dreisenkrechte Parallellinien in zwei Spalten getheilt. DieVerse sind abgesezt und durch Querlinien getrennt, sodass jeder Vers im Rahmen steht. Die Anfangsbuch-staben der Verse sind rot durchstrichen, die Initialender Absätze rot gemalt. Weigand unterschied dreiHände, gibt aber nichts über die Grenzen der Schreiberan. Aus den Schreibereigenheiten lässt sich nichts be-stimmtes darüber schliessen, da dieselben im Grundegleichartig über alle erhaltenen Blätter sich verbreiten.

Aus dem vocalischen ist folgendes zu erwähnen.Die ursprüngliche Grundlage in der gebildeten Schrift-sprache, wie sie gegen Mitte des 13. Jh. üblich war,ist im allgemeinen in Geltung geblieben: die altenLängen l und ü, ebenso der Diphthong iu werden ge-wöhnlich beibehalten. Indessen geben die Schreiberauch den neuen Diphthongen nach.

Für i erscheint daher zuweilen ein neues ei, vonBl. 24 ab etwas häufiger als vorher. Bemerkenswertist das nebeneinander von i und ei in V. 1771: nv eiletoht s nv yle. Statt ei wird zuweilen i oder ie ge-schrieben: z. B. sien 1896. wis 1946. slieffet 3696.Der alte Diphthong wird durch ui oder cei gegeben;lezteres geschieht mit Vorliebe von Bl. 29 b ab. Schreiber-ungeschick ist i für ei (ai) in flishlich 460. 469. flisches