Druckschrift 
Sanct Francisken Leben und Tochter Syon
Entstehung
Seite
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das lezte Drittel der ersten acht Zeilen ein. Ich habeim September 1853 die Handschrift in Lobris abge-schrieben. Proben daraus hat Hoffmann, dessen Abschriftjezt der K. Bibliothek in Berlin gehört, in seinen Fund-gruben I. 308316 gegeben. Ein Stück f. 19 b21 b(v. 63 288) habe ich unter Vergleichung der Giessenerund Prager Hs. in meinem Mittelhochdeutschen Lese-buche (3. Aufl. Wien 1874. S. 152156) abdruckenlassen.

Der Text ist von dem Schreiber in den bairischenVocalismus übertragen. Durchgehends ist es bei ü ge-schehen, das als au oder ou erscheint gleich dem altenDiphthong, gewöhnlich auch bei i und iu, die zu ei undeu wurden. Nur einzelne Worte sind mit unverändertem* oder iu geblieben: dri in drivalt 954. drivaltigev 13.drwaltichait 37. 694. 963. zwi : M 2565. ölzivi : si2253. nit : phlit 2022. 3824. pMU : git 2286. niden: Uden 2601. min 3415. sin 3946. sinen 4077. gütlicher12. 437. Der Reim zit : git ist 2516 in zeit : clileitgeändert.

iu ist geblieben durchgehends in tiuvel, zuweilenim Adj. tiuf (3471. 3757. 3803); ziemlich oft in ziuhetziucht 2418. 3484. 3644. 3672. 4045. 4071, einzeln inMute 1385, giuzet 2870, engiuzet : vleuset 3462,schiuzet 3716, schiubet : chliubet 3431, biuget 3642,vliuch 335.

Das demonstrative diu ist durchaus zu die gewor-den; in den neutralen Adjectivfiexionen ist -iu zu egeschwächt. Ausnamsweise erscheint die Endung desNoni. PI. Masc. als -eu : 1351 meinev tage.

Stehend ist sie im Hoin. Fem. Sg. des Personal-pronomens.