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gereimte Bearbeitung des Thomas von Celano beweist,ferner seine Übersetzungen lateinischer biblischer Stellenund das interessante Citat aus Horaz Episteln S. 2671.Aber er war nicht zum Geistlichen bestimmt, er wuchsauf zu weltlichem Leben und zu weltlichen Freuden.Im Franzisk bekennt er, dass die Welt sein ganzesSinnen fesselte, dass er sich in irdischer Thorheit ver-irrte und alles, was ein thörichter junger Mann seinesStandes treiben könne, getrieben habe (F. 311 — 320).In der Syon (1354—61) gesteht er ebenso seine frühereWeltlust. Über seine Geburts- und Vermögensverhält-nisse hinaus habe er sich den weltlichen Freuden er-geben und sieh in weltlicher Eitelkeit seiner leiblichenSchönheit gefreut. Wir dürfen hienach wol ohne kühneVermutung annehmen, dass Lamprecht zwar aus keinemvornehmen und reichen Geschlechte stammte, aber, wiePaul Fleming von sich rühmte, „von Eltern guter Ehren"war, „frei, seine, kunte sich aus seinen Mitteln uehren."Auf seine weltliche Zeit weisen noch in der Syon zweiStellen, welche seine Vertrautheit mit dem Bogenschiessenund dem Vogelfang bezeugen (S. 3634—3770. S. 2480—2492). Vielleicht darf man auch den horazischen VersFecundi calices, quem non fecere disertum (Hör. ep. I.5, 19), dessen Ursprung ihm augenscheinlieh fremdwar, und den er in der Tochter Syon 2671 anführt, alsErinnerung aus' fröhlicher Jugendzeit deuten.
Da trat, wie bei vielen seiner Zeitgenossen, dieUmkehr für Lamprecht ein, aber nicht plötzlich undheftig, wie bei andern, die durch einen Donnerschlagaus der Sicherheit weltlicher Lust aufgeschreckt, sichblind der Beue und Busse zustürzten, sondern allmählichund in verständiger Erwägung. Lamprecht war vonklaren, ruhigen Sinnen. Er lernte die Begensburger