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Sechste Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetr. d. 11. des Monats Julius 1817 in d. Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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16tullian, sehr schön, das Blut der ersten Christen,welches auf eine unmenſchliche Armergeſſen wurde,iſt der Grund ſeiner Fruchtbarkeit ge-worden, und das Blut der Märtyrer einSaamen neuer Christen. (a) Denn in ihrerMarter wird die Wurh der Tyrannen / und inihrem Tode die Gewalt der Hölle überwunden. O welch ein herrliches und angenehmes Schaur spiel ist es für den Herrn Jesus, sagt ein alter Vertheidiger des Christenthumes, wenn ein Christ kämpfet! wenn er die Drohungen und Peinen verachtet, wenn er den Richtern trotzet, und bey dem Gerassel des Marterzeuges, und Erblickung der Henker lachet! wenn er vor Köni- een und Fürsten frei von seinem Glauben redet, und nur jenem Gott die Ehre erweiset, dessen Diener er ist! Wenn er endlich als Ueberwinder dessen spotter, der wider ihn das Urtheil gespro- chen hat, denn jener überwindet wahrhaft; dererhält, was er verlangt. (b) Hier sieget derTod über das Leben, die Schwäche über die Stärke; denn erscheinet ein Christ vor Gericht (sind die Ausdrücke des Lafitean Bischofs von Sisteron,)(a) Exquisitior quäque crudelitas vestraillecebra est magis Settä. Plures effi-cimur, quoties metimur a vobis, Semenest Sanguis christianorum. Tertull.apolog. Cap. ultimo.21.b) Quam pulchrum spectaculum Deo, cumchristianus cum dolore congreditur, cumadversum minas et supplicia et tormenta