13in alle Gegenden, und Länder, damit, je allgemei-ner der Angriff, desto sicherer der Kampf, destoherrlicher der Sieg, und desto geschwinder dieReligion unterdrückt wäre. Sie zogen ihreSchwerter aus, sie spannten ihre Bogen; aberder Herr verlachte sie. (Psalm. 36. V. 13. 14.)Griff hier einer die Gottheit des Stifters unsererReligion an, so wurde er bald von dem Glanzeseiner Tugend, von der Macht seiner Wunderverblendet, und sein Bogen wurde zerbrochen.(V. 16.) Wollte dort einer die Wunderkraftbezweifeln, oder durch natürliche Kunst auslegen; somußte er am Ende selbst eingestehen, daß die Aus-breitung einer solchen Religion ohne Wunder, fürdie Welt das größte Wunder wäre. Sein Schwertdrang in sein eigenes Herz ein. (Ebens).Tausende bekriegten das Ansehen der Kirche undihrer Oberhirten; und da sie glaubten, bald dasSiegeslied singen zu können, fühlten sie ihreHäupter von diesem Feisen zerschmettert. Zer-brochen hat der Herr ihren Stolz, verstummtwurden sie hingestreckt, von Grund auszerstöret. (Weish. K. 4. V. 19.)Wer ſoll hier nicht mit dem königlichen Prophe-ten ausrufen: O Herr, unser Herr! wiewunderbar iſt dein Name auf dem ganzenErdboden! (Psalm. 8. V. 1.) Wer wird alldein Lob, alle deine Sie verkündigen können?(Pſalm. 105. V. 2.) Durch dich ſiegte immerunser Glaube über alle Anſtrenzungen der Philo-phen. Deine Stimme iſt kraftvoll, deineStimme
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Sechste Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : vorgetr. d. 11. des Monats Julius 1817 in d. Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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