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Vierte Rede bey dem eilfhundertjährigen Jubelfeste des heiligen Bischofes Suitbertus, Apostels hiesiger Gegend und der benachbarten Länder : Vortr. d. 9. des Monats Julius 1817 in d. Pfarrkirche zu Kaiserswerth
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21gegen uns, Mensch wurde, aus Liebe am Kreuzesterbend sein Leben verblutete, Jesus, unser Heilandhat unter den übrigen Heilsmitteln seiner Religionsein heiligstes Fleisch und Blut, als die köstlichsteund kräftigste Seelenspeise, als das wirksamsteHeiligungsmittel, und als das ewige Opfer seinesneuen Bundes angeordnet. Jesus kannte am beßten dieBedürfnisse unserer Seele, seine Allmacht konnte,seine Liebe wollte diesen Bedürfnissen durch dasheiligste Sakrament abhelfen; er versprach es feier-lich; er that es am schicklichsten am letzten Abendeſeines Lebens. Davon verſichert uns ſein Wort, die h.Schrift; dies bezeugen ſeine Apoſtel, und derenSchüler, und die untrügliche Lehre der Kirche aus.allen Jahrhunderten. Jesus sah die Opfer derMenſchen in dem Zeitraume, wo noch kein göttlichesGesetz geschrieben war; er sah sich, seine Personund sein Opfer in den Urkunden und Opferhand-lungen des mosaischen Gesetzes abgebildet; er sahdie Nothwendigkeit, und den Nutzen eines fortdan-ernden Opfers für seinen neuen Bund, welcher biszum Ende der Welten und Zeiten bestehen sollte;Jesus hat also das Beßte, das Vornehmste, sichselbst, einmal auf blutige Weise am Kreuze, fürimmer auf unblutige Weise als Opfer eingesetzet.Er, ſein Wort, ſeine Apoſtel und ſeine Kirche ſinduns davon Zeugen, dafür Bürgen.Diese Religion Jesu Christi, so reich an heiligenSakramenten, und besonders verherrlichet durchdas heiligste Sakrament und Opfer des Fleischesund Blutes unseres Heilandes ist unsern Voreltern,also auch uns von dem h. Suitbert gepredigetworden: Wir erfreuen uns dieser Religion, undihrer Verkündigung, welche vor Tauſend und ein