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Nr. 198.
Erzbischof Walram verspricht der Stadt Köln, den Daniel Overstolz, 1334der von letzterer gerichtlich belangt wird, an das Gericht in Kölnzu stellen und den ergehenden Spruch zu achten.1334, 6. April.
In goitz namen amen. Wir Walrave van goitz genadin der heyigerldrchen van Kolne erthsbisschof inde des heylgin Koimpischen richs üverberch erthskenzeler doin künfc alle dengonen, die desin brief seint ofhürent lesin, dat want wir mid güdin willen inde mid rade unser mageinde unser vrunde inde oych umbe vrede uns lantz inde unser lüde indedes gemeyneu lantz mid unsin burgerin inde mid der stat van Kolneüverdragin hain vruntligin, luterligen inde gentzligin eynre ganzer stederheymeligeyde inde vruntschaf, die wir mid in halden solin, as lange aswir van der genadin goitz leven solin, na den vurwordin, as in denbrieven, die darup gemacht sint, die si van uns haint inde wir van in,mid unsme inde irme ingesegilin inde mid anderre unser vrunde iuge-segilin besegilt, geschreven steit, inde up dat si in vredin iude ingemachge aichtermailz sin inde bliven, so ergein wir des, dat wir midin üverdragin hain inde si mid uns inde wir in geloift hain inde ge-loven in güdin truwen inde si uns weder, were dat sachge wänt si inzweyhüngin sint mid heren Danieil Overstolze inde mit heren Werneresime vadere, dat wir denselven heren Daniel brengin mogin binnenKolne an dat gerichte vur die vere benke an den hof, da solin wirsetzin an die scheffenen van Kolne na clagin unser bürgere inde derstat van Kolne der bruchgin, der man in gezegin hait, inde solin imelaissen geschein, so wat der scheffen wist, dat reicht is. Is oych dandat scheffeniirdeyl weder in geyt, so solin wir in vüren usser Kolneinde solin uns damede laissen genügin, inde in solin aichtermailz vurin noch sine büysse, die up in gesät is, noch vur sin güyd eme wederze geven neit bidden. Is ever sachge, dat wir in vur gerichte neitbrengin in willen inde willen bidden den rait van Kolne vur sine boisse,die umbe sime brachen wille up in gesät is, dat möge wir doin, sosal he die boisse geven inde bezalin deme rade. Inde so wanne dat
zu latine noempt Junium." In eiuem städtischen Ausgaberegister von 1417 heisstes: „Darna des donnerstags na andage clruziendage, darna des dynstaigs up senSebastians avent." (A V, 15.) Dreizehntag war der 6. Januar, Andag desselbender 13., Donnerstag darnach der 14. und Dienstag darnach der 19. Januar, welcherist Sebastianusabend. In Aetorum t. 9 f. 134 heisst es: ,,Vort zo den zyden asman in dem sale geyn gerichte en neidet as van palmen zo andach paiscnen."