Druckschrift 
4 (1870)
Entstehung
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Nr. 48.

Erzbischof Heinrich II. erklärt, dass er den Landfrieden auf siebenJahre mit geschlossen habe, aber sich nicht gegen den Landfriedenverfehlen würde, wenn er dem Könige seiner Wahl Hülfe leiste.

1317, 9. Juli. 1317

Wir Heynrich van godes genaden der heyiger kirghen van Colneerschebiscliop inde des heyigen riclies overste kantzeler overberg dünkunt allen dengienen, de diesen breif aneseynt ove horent leysen, datwir die eyndreichtegeit inde die satzünge des lantfrieden, des de steydeoverdragen haynt, umbe gemeyne noit inde nütz inde den koifman zubeschirmene upme wassere inde upme lande, seven iair zu dürene, hayngeloil't in goden truwen inde siggereit in eydstat zu haldene, zu be-schirmene na unser maigt, beheltenisse uns, dat wir deme Koninge, denwir gekoren hayn, helpen mögen mit all unser maigt inde dat wir da-mede weder den lantvriede neit in missedün.

Des zi'i eyme Urkunde hayn wir unse ingesigel gehangen an diesenbreif, die gegeven is inme iair godes dusent druhundert inde sevenzeyniair des satersdages vür sente Margeraten dage.

Nach dem Original im Stadt-Archiv. Das Siegel etwas verletzt.

Nr. 49.

Graf Wilhelm von Arnsberg gelobt, den zu Bacharach geschlossenenLandfrieden halten zu wollen. Köln. 1317, 31. Juli.

Das Original im Stadt-Archiv, stimmt wörtlich mit Nr. 38 überein. Das gut er-haltene Siegel mit einem nach rechts sehenden Adler hat die Umschrift: S. Wilhelmicomitis de Arnsberhg.

Nr. 50.

König Ludwig bestimmt, dass jeder, der zu ihm kommen will, vorherden Landfrieden beschwören soll. Oppenheim, 1317, 8. August.

Wir Ludowich von gotes gnaden Romischer chunich, ze allen zeitenmerer des ricb.es, veriehen offenlichen an diesem briefe, daz wir mitunserer fürsten rat und willen setzen und wellen, ist daz ieman, ezsei herre oder stat, ritter oder knecht, in den gemainen lantfriden, den wir,die fürsten, die herren und die stete gemachet haben, zu uns chumen