Druckschrift 
2 (1894)
Entstehung
Seite
519
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Nachträge und Berichtigungen zum zweiten Bande. 519

Investiturstreit beziehen, sind von E. Sackur herausgegeben, Lib. delite II, 640657.

S. 218. Von Wilhelms von Malmesbury Gesta regum Anglorum undHistoria novella ist die beste Ausgabe von Stubbs, 1887, in 2 BändenRolls Series). Wilh. v. M. starb 1142 oder bald nachher.

S. 226. Der Sermo de syuioniacis des Bischofs Bruno v. Segni ist vonE. Sackur herausgegeben, nebst vier Briefen desselben, Lib. de lite II,543-565.

S. 228. Das Werk des Placidus von Nonantula ist von L. v. Heine-mann u. E. Sackur herausgegeben, Lib. de lite II, 566639.

S. 232. Die von Schum entdeckte Schrift zu Gunsten Paschalis II istwieder herausgegeben von E. Sackur, Lib. de lite II, 658666, alsDisputatio vel defensio Paschalis papae.

S. 238. Delarc scheint mit Recht zu behaupten, dals Amatus Mönchund Bischof im Kloster war, ohne Sprengel.

S. 259. Herr Dr. Dieterich, welcher Schriften des Honorius für Lib.de lite III bearbeitet, glaubt, dafs er aus Antun gebürtig sei, hat aberhandschriftliche Stellen gefunden, welche es wahrscheinlich machen,dafs er Scholaster in Mainz gewesen ist.

S. 268. Leber Paul v. Bernried hat B. Sepp geschrieben Beil. z.Augsb.Postzeitung v. 25. Mai 1893. Er stellt die annehmbare Vermuthungauf, dafs P. Scholasticus der Domkirche gewesen sei, u. Vorgänger desIdung, der in Regensburger Urkunden v 11331138 als magisterscholae erscheint. Dieser sei später Mönch in Prüfening geworden(S. 320). Auch den um 1133 neben Idung als Domherr aufgeführtenHeribord hält er für den Michelsberger. Dafs Paul niemals Bern-rieder Chorherr geworden sei, behauptet er wohl mit Recht. Vgl. auchoben zu S. 70.

S. 304, Anm. 2. Die Reiserechnungen des B. Wolfger von Passau hatA. Höfer behandelt in d. Beitr. z. Gesch. d. deutschen Sprache u. Litt.XVII, 3, 441549 1 ; die österr. Reise setzt er mit Zarncke u. Kalkoff12031204 an. NA. XIX, 266.

S. 328, Z. 1. Lindau 1. Lindner.

S. 330. H. Simonsfeld, Untersuchungen zu den Faentiner Chronikendes Tolosanus und seiner Fortsetzer (SB. d. München er Akad. 1893,I, S. 303372) untersucht sehr sorgfältig die handschriftliche Grundlageund hat überzeugend erwiesen, dafs sowohl die Annalen des Tolosanuswie die des Fortsetzers bis 1236 sehr starke Interpolationen erfahrenhaben, deren Quellen er nachweist; auch die oben S. 327, Anm. 2 er-wähnte Annahme Scheffer-Boichorsts in Betreff des Carrociumist widerlegt. Die Anm. 1 angeführte Ausgabe von Borsieri ist nichtbrauchbar, eine neue von Simonsfeld zu erwarten.

S. 334, Anm. 3. Da ich die Erwähnung der Schrift von W. Lenel nur beider Correctur noch kurz einschieben konnte, bemerke ich hier, dafs derVf. verlorene Annalen von Padua nachweist, welche von dem Anna-