Druckschrift 
2 (1894)
Entstehung
Seite
513
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Nachträge und Berichtigungen zum ersten Bande. 5J3

VIII, 651 655, die Uebereinstimmung der sog. Historia Ottonis vonLiudprand mit der Darstellung derselben Begebenheiten durch denContinuator Reginonis nachgewiesen hat neben erheblichen Ver-schiedenheiten. Rauke vermuthete (S. 650) als Grundlage eine officielleRelation, deren Redaction zu einein für die deutschen Bischöfe be-stimmten Rundschreiben Liudprand aufgetragen sei. Eine solche, mitden Synodalprotocolleu verbundene Relation, oder mehrere Mittheilungender Art an Erzb. Wilhelm vermuthet H. auch als Grundlage der Dar-stellung des Portsetzers, wodurch sich die Uebereinstimmung erkläre,ohne dafs man Benutzung von Liudprands Schrift anzunehmen brauche.

S. 371. Das Epitaphium Sendebaldi (in Distichen) ist aus Phill. 1877abgedruckt bei Val. Rose, Verz. d. lat. Meerman-Hss. (Berl. 1892) S. 241.

S. 372, Anm. 2. Verbesserungen zu dem Metzer Gedicht stehen NA.XI, 643.

S. 373. Von Dietrich I von Metz an S. Vincenz geschenkte Hand-schriften im Verzeichnifs der lat. Meerman-Hss. (Berlin 1892) S. 28(Phill. 1706), S. 30 (Phill. 1662), S. 69 (Phill. 1650). Daselbst S. 226das EpitaphiumHie Deodericus" abgedruckt aus Phill. 1711, Ciarom.506. Spätere Verse in einer St. Vincenz gewidmeten Augustinhs. zuEhren des Gebers S. 27 aus Phill. 1679. S. 252 eine Hs. der VitaS. Goerici Mett. ep. (f 642 oder 643, Acta SS. Sept. VI, 4854 excod. S. Maximini) mit einer Nachricht über die Gründung des KlostersEpinal an der Mosel durch Dietrich I. S. 262 Nachricht von Ueber-tragung von Reliquien aus Spoleto 967, S. 265 des Bischofs Clemens Ivon Metz. Nach St. Vincenz kam ein Codex aus Laon, welcherkurze Annalen enthält, anfangs übernommen, dann im 9. u. 10. Jahr-hundert in Laon eingetragen, von 970 bis 1056 in St. Vincenz fort-gesetzt, aus der jetzt Meermanschen Hs. von Holder-Egger heraus-gegeben SS. XV, 2, 1293-1295.

S. 375, Z. 22. Die Worteund seines Sohnes Ludwig" sind zu streichen.Sie beruhen nur auf einem Einschiebsel in der Ausgabe der V. Radbodibei Surius, das durch die neue Ausgabe beseitigt ist. Radbod wirdauch ein Sermo de vita Amelbergae zugeschrieben, Mab. Act. III, 2,241243, Acta SS. Jul. III, 8890 (Mitth. v. Dümmler).

S. 375, Anm. 2. Das hier angeführte Stück war vielmehr als eine Quelledes Alpert zu bezeichnen, welcher es in sein Buch aufgenommen hat.

S. 377. Zu Verdun vgl. II, 136 über die Translatio S. Firmini.

S. 380, Anm. 1. Eine ähnliche fragmentarische Klageschrift Rathers indem Verz. d. lat. Meerman-Hss. (Berlin 1892) S. 80, aus dem Codex desEgino mit Predigten Rathers aus Verona, jetzt Phill. 1676.

S. 381, Anm. 1. Als Verfasser der Vita Notgeri vermuthet U. Berliereden bekannten Lütticher Canonicus Alger, der in Cluny Mönch wurde,Revue Bened. 1891.

S. 381, Anm. 3. Verzeichnifs von Aebten und Mönchen von Lobbes s. IX.aus dem Liber vitae von Remiremont, NA. XIX, 6365.

Wattenbach, Geschichtsquellen II. 6. Aufl. 33