xxix Gerichtlicher ProceßDieweil gleichwoll das nit / od nein / schwerlichzu beweisen / so soll ein ieder mit solcher vermeint-licher beweisung sich nit liechtlich beladen / es ge-schehe dan auß dringender noth / vnnd das er solichsdurch gebürlichen vnnd notturfftigen vmbstandtthun möge.Wie die zeugen fur der beuestigung desKriegs rechtens zuͦ ewiger gedecht-nuß gefuert werden mogen.Jewoll die getzeugenn gemeinlich allererstnach der beuestigung des Kriegs Rechtensfürgestalt vnd vffgenomen werden/ So ist doch innRecht wol vnnd heilsamlich geoꝛdnet / das der ihe-nig/ so einer bedraweter oder besorgter verclagungvnd forderung gewertig sein muß/ vnd die in rechtfertigung angestalt werden kundte/ zeugen zu ewi-ger gedechtnuß / auch für zeit der beuestigung deskriegs rechtens/ wie ime dem beclagten solichs ebenkumpt / fueren mag.Ova aber der ancleger in sorge vnd geferlicheitstund / das solche personen die er zu redlicher kündtschafft fueren vnnd vffnemen zu lassen gemeindt / sogar fern ausserlandts nit ziehen wolten / oder mitsolcher kranckheit oder alter beladen / das er derenfur irer stellung vnd fuerung mochte beraubt oderbenomen werden / vff solichen fal/ sol man auß redlicher anzeig desselbigen / auch die zeugen für beuesti-gung des kriegs rechtens zu fueren vergunnen vndgestatten.Vnd
Druckschrift
VAn Gotteß|| gnaden/ vnser Wilhelms|| Hertzogen zu Gulich/ Cleue vnd Ber=||ge/ Grauen zu der Marck vnd|| Rauenszberg/ Herrn zu|| Rauenstein/ [et]c.|| Ordnung des gerichtlichen|| Procesz/ wie es damit hinfurter inn vnser|| Graffschafft Rauenßberg gehaltenn wer=||den soll/ im iar tausent fünfhon=||dert vnnd sechsvndfünf=||tzig außgangen.||
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