ODas die Ghögerichtermit sieben freyen geschworennScheffen zu besetzenn.Ufenglich / Nachdem gemeinenbeschriebenē Rechten / vnd sonstaller billicheit gemeß / das ein iedes Gericht mit vereidten / ge-schickten vnnd bequemen Rich-tern vnnd Vrtheillsprechern be-satzt vnnd versehen sei / So sollen hinfurter vnseredrei Ghögerichter / nemblich / vf vnser alten StadtBileueldt/ zů Verßmelde/ vnd dan das dritte / vorwelchem die vnderthanen vnsers Ampts Dlothoire gebrechen zu erorterenn (welchs wir so lang vns /oder vnsernn Erbenn vnnd nachkomlingenn gefel-lig ist / binnen der Stadt Zeruoꝛden zu halten veroꝛ-dent/ vnd durch vnsern Richter daselbst als den Go-greuen / besessen werden soll) zum wenigsten mitsieben freyen / verstendigen / erbaren vnnd geschworen Scheffen oder Oꝛtheilſpꝛechern/ vā vnſert we-gen besatzt/ vnd vor vnsern Ghogreuen/ vnd denselbenScheffenn alle sachen vffrichtich vnd vnpartheischverhandelt werden / die man für den Ghogerichternvnd vmbstandt derselbigen zuͦ erorteren plege.Als
Druckschrift
VAn Gotteß|| gnaden/ vnser Wilhelms|| Hertzogen zu Gulich/ Cleue vnd Ber=||ge/ Grauen zu der Marck vnd|| Rauenszberg/ Herrn zu|| Rauenstein/ [et]c.|| Ordnung des gerichtlichen|| Procesz/ wie es damit hinfurter inn vnser|| Graffschafft Rauenßberg gehaltenn wer=||den soll/ im iar tausent fünfhon=||dert vnnd sechsvndfünf=||tzig außgangen.||
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