in der Graffsch. Rauenßbergre / das einer auß den Scheffen erfordert werdennsolte / der Parthien das woꝛt zu thůn / oder zu ra-chen / vnd also Richter vn Fürsprecher zu sein / welche beide ampter zugleich in einer person nit seinnnoch stehen konnen / So sollen etliche Fürsprecherdie nit desselbigen Gerichts Scheffenn oder glidersein / angenomen werden / einer iedenn Parthie / sodas begert/ ir wort zu thuͦn/ vnnd des Rechten not-turfft / nach gebrauch des Gerichts / wie sich geburt/für zutragen. Es sollenn die Fürsprecher aber dieParthien nit vnderrichten die warheit zu schwei-gen / sonder wann sie befinden das irer Parchiennsach nit vffrechtig / sollenn sie sich der selbigen ent-schlagen / auch die sachen im Gericht erbarlich / zuchtiglich vnd verstendtlich furtragenn.Van Volmechtigen.SA nu die Parthien in Recht nit erscheinenkundten / sonder daran verhindert / vnnd irevolmechtigen mit volmacht van irent wegen zu er-scheinen / dahin abfertigen wurden / So sollen dieselbigen ire gewelde vnd volmacht in schrifften dar-legen / es were dan sach / das solche volmacht fur demGericht daselbst geschehenn.Mit stellung der volmacht soll es also gehaltennwerden/ das wan der ihenig/ dem volmechtigen zuverordnen nötig/ an einem ort der nit vber funff meilen von dem Gericht gelegen / sich erhelt / das er alßdan schuldig sein soll / die volmacht an dem Gericht /C ijoder
Druckschrift
VAn Gotteß|| gnaden/ vnser Wilhelms|| Hertzogen zu Gulich/ Cleue vnd Ber=||ge/ Grauen zu der Marck vnd|| Rauenszberg/ Herrn zu|| Rauenstein/ [et]c.|| Ordnung des gerichtlichen|| Procesz/ wie es damit hinfurter inn vnser|| Graffschafft Rauenßberg gehaltenn wer=||den soll/ im iar tausent fünfhon=||dert vnnd sechsvndfünf=||tzig außgangen.||
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