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Ein verschlossenes Land
Entstehung
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264
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264 Achtes Kapitel.

Pang-Ou-Seu und Ni-Eung-ini drückten darauf ihrgrosses Bedauern aus, dass die ihnen übertragene Missionkein besseres Ende genommen, beide stimmten aber darinüberein, dass nach ihrer Ansicht die machthabende Parteifür jetzt kaum zu einem andern Entschluss zu bringensein dürfte, da der Einfluss, den dieselbe auf den Tai-ouen-gun ausübe, unsern Vorschlägen nicht günstig sei. Zwarhüteten sie sich, einen directen Tadel gegen die jetzigeVerwaltung auszusprechen, aber ihr Ton sowol wie ihrniedergeschlagenes Benehmen Hessen deutlich genug durch-blicken, wie sehr sie die gegenwärtige Lage der Dingemisbilligten und wie unbefriedigt sie von derselben waren.

Da weitere Verhandlungen ganz zwecklos gewesenwären, so verabschiedeten sich die Gesandten endlich mitder wiederholten Bitte, ihnen den ungünstigen Ausgangihrer Sendung nicht persönlich anrechnen zu wollen.

Die für unsere auf den folgenden Morgen festgesetzteAbreise nöthigen Vorbereitungen wurden jetzt ohne Zeit-verlust getroffen. Die aufgehende Sonne Hess uns die Uferdes Kang-Kiang zum letzten mal im rosigen Farbenspielund in ihrer ganzen romantischen Schönheit erblicken; einletzter Salut aus unserm* schweren Geschütz unterbrachdie Stille des frühen Morgens, und unser wackerer kleinerDampfer wandte sich heimwärts. Die hohe Flut führteuns sicher über alle Gefahren und Riffe des Flusses hin-weg — am Abend erreichten wir, ohne angehalten zu haben,die Mündung des Kang-Kiang und richteten unsern Cursnach der weniger schönen, aber gastfreiem Küste Chinas,die wir nach einigen Tagen ohne Unfall erreichten.